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Fußball vor Ort Nachspielzeit hat es in sich
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19:14 18.03.2012
Von Kathrin Lienig
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Göttingen

SCW – SV Südharz Walkenried 2:2 (1:1). Nach dem Abpfiff war SCW-Trainer Marc Zimmermann sauer und enttäuscht: Er und seine Spieler hatten sich in der 92. Minute schon in den Armen gelegen, der Gegner resigniert die späte Niederlage zur Kenntnis genommen, als der Linienrichter plötzlich seine Fahne doch noch hob und einen Abseitstreffer gesehen haben wollte. „Wir sind der moralische Sieger. Die Jungs haben vor allem in der zweiten Halbzeit toll gespielt, haben das Spiel dominiert“, so der Coach. Blum hätte mit seinem zweiten Treffer schon in der 90. Minute alles klar machen können, doch sein Schuss aus kurzer Distanz landete am Pfosten.

SCW: Schwörer – Baumgartner, Garve, Luchte (46. Richter), König, Trenczek, Berger – Rietzke, Bauer, Wieland (70. Bianco) – Blum. – Tore: 0:1 (28.), 1:1 König (34.), 1:2 (48./ET), 2:2 Blum (62.).
TSV Bremke-Ischenrode – SV Germania Breitenberg 3:0 (1:0). Mit der besten Leistung in dieser Saison hat die Mannschaft von Trainer Ralf Stieg die Eichsfelder wieder auf die Heimreise geschickt. Die Abwehr mit einem sicheren Keeper Dennis Kobold dahinter – störte früh die Angriffsbemühungen der Gäste, stand sicher und ließ nicht eine hundertprozentige Möglichkeit der in der Tabelle besser platzierten Germanen zu. „Die Einstellung  hat gestimmt und die knapp 200 Zuschauer sind auf ihre Kosten gekommen“, berichtete TSV-Sprecher Dieter Königsmann.

TSV: D. Kobold – Kommisin, Beushausen,  Linne – Melzer (84. Kaplan), Büermann, Dierks, Wettig (58. Wille), F. Kobold (73. Evers) – Denecke, Wittkowski. – Tore: 1:0 Dierks (37.), 2:0 Denecke (70.), 3:0 Wittkowski (84./FE).
SSV Nörten – SC Hainberg 2:2 (0:2). Bis zur 88. Minute sah der SCH wie der sichere Sieger aus, dann kassierte die Mannschaft von Trainer Oliver Gräbel noch den Ausgleich. „Das 2:2 in der 95. Minute war bitter. Meine Mannschaft hat stark begonnen, kämpferisch und spielerisch einen Schritt nach vorn gemacht.“ Dabei hätte schon im zweiten Abschnitt die Entscheidung zu Gunsten des SCH fallen können, doch dreimal vergaben die Stürmer, als sie allein vor dem Nörtener Keeper standen. „Da müssen wir durch. Immer hin haben wir ja noch einen Punkt geholt“, versuchte Gräbel dem Unentschieden noch etwas Positives abzugewinnen.

SCH: Deggim – Thode, Kapelle, Kahl, Förster – Walter (70. Hartmann), Esseling (60. Hühold), Maas, Rieck, v. Werder, Bergen (80. Grimaldi). – Tore: 0:1 v. Werder (20.), 0:2 Bergen (60.), 1:2 (88.), 2:2 (95.).