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Fußball vor Ort Nachtwey bringt entscheidenden Schwung
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Nachtwey bringt entscheidenden Schwung
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06:17 15.03.2012
Enteilt ihren Gegenspielerinnen: Breitenbergs Stefanie Bloch (am Ball).
Enteilt ihren Gegenspielerinnen: Breitenbergs Stefanie Bloch (am Ball). Quelle: Walliser
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Breitenberg

Die Gastgeberinnen erwischten einen starken Start und gingen bereits nach fünf Minuten in Führung: Torjägerin Martina Trappe traf im ersten Einsatz nach ihrer Babypause nach einem Freistoß von Annika Nickel. Stefanie Bloch hatte kurz darauf die große Chance, das Spiel schon vorzeitig zu entscheiden, schoss jedoch unbedrängt aus halbrechter Position vorbei (12.). 

Das Auswärtsteam schoss in den ersten 45 Minuten nur einmal auf das gegnerische Tor, doch das reichte der Elf von Jürgen Haase, um völlig überraschend den Ausgleich zu markieren. Nach einem Abwehrfehler hatte Groß Oesingens Stürmerin Lena Bock keine Mühe, aus kurzer Distanz einzuschieben (16.).

Nach Gegentor unsicher

Das Gegentor tat den Breitenbergerinnen gar nicht gut, denn fortan agierten die Germania-Damen unsicher, mit zu wenig Tempo und Bewegung und schafften es kaum noch, den kampfstarken Kontrahenten in Bedrängnis zu bringen. „Nach dem Ausgleich hat unser Spiel einen Knick bekommen“, gab Breitenbergs Trainer Frank Grube zu.

Mit Natalie Nachtwey, die Annika Nickel nach der Pause ersetzte, kam neuer Schwung in die Partie.  Beim Führungstreffer durch Stürmerin Elena Müller half Groß Oesingens bis dato sichere Torfrau Katharina Hanuschka allerdings kräftig mit: Den nicht sonderlich scharfen Flachschuss ließ sie durch die Beine zum 2:1 aus Sicht der Heimmannschaft rutschen (54.).

Das Auswärtsteam musste auf tiefem Rasen seinem kraftraubenden kämpferischen Spiel nach gut einer Stunde mehr und mehr Tribut zollen, schaffte es kaum noch, für Entlastung zu sorgen und ließ die Lücken zwischen Mittelfeld und Abwehr immer größer werden. Stefanie Blochs schöne Einzelleistung zum 3:1 nach einem Solo an drei Gegenspielerinnen vorbei schmälerte das jedoch nicht (74.). 

Beste Torjägermanier

Nachdem Elena Müller ihren zweiten Treffer nur knapp verpasste (78.), blieb es Vanessa Hunger vorbehalten, für den Endstand zu sorgen:  Nach einem Müller-Schuss staubte die Abwehrspielerin in bester Torjägermanier zum Endstand ab (85.).  „Zufrieden und erleichtert“ zeigte sich Grube nach wichtigen drei Zählern: „Zum Glück dauert ein Spiel 90 Minuten. In der zweiten Halbzeit haben wir eine gute Leistung gezeigt“, lobte Breitenbergs Trainer die Steigerung seiner Akteurinnen in den zweiten 45 Minuten.

Germania Breitenberg: Wepel – Risting, Stein, Hunger, Uhde – Nickel (46. Nachtwey), Geller, Herberholz – Müller, Bloch, Trappe (62. Busch).

Tore: 1:0 Trappe (5.), spitzelt Nickel-Freistoß über die Linie; 1:1 Bock (16.), trifft frei vor Breitenbergs Torfrau Sandra Wepel; 2:1 Müller (54.), flach von halbrechts durch die Beine der Torfrau; 3:1 Bloch (74.), nach Solo an drei Gegnerinnen vorbei; 4:1 Hunger (85.), staubt nach Müller-Schuss ab.

Von Christian Roeben

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