Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Fußball vor Ort Nur noch drei Damenteams in der Oberliga
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Nur noch drei Damenteams in der Oberliga
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:53 26.06.2019
Die Oberligadamen von Sparta, hier im Kreis vor dem Spiel, stehen vor einem Umbruch und starten mit einem neuen Trainer.
Die Oberligadamen von Sparta, hier im Kreis vor dem Spiel, stehen vor einem Umbruch und starten mit einem neuen Trainer. Quelle: Foto: Schneemann
Anzeige
Göttingen/Eichsfeld

Mit Platz fünf belegte der FFC Renshausen, nach der Vizemeisterschaft im vergangenen Jahr, am Ende der Oberligaserie einen guten fünften Platz. Bei den Eichsfelderinnen gab es noch vor der Winterpause einen Trainerwechsel: Wendelin Biermann ging nach vielen Jahren Arbeit beim FFC, ihm folgte Spielerin Katharina Heuerding.

Neuer Trainer bei Sparta Göttingen

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten landeten die Eisenbahnerinnen von Rot-Weiß Göttingen auf Rang sieben. Die Martin-Elf konnte in der Saison einige Achtungserfolge, unter anderem ein 1:1 gegen den Vizemeister Eintracht Braunschweig, landen. Wechselhaft, aber mit einem ordentlichen Platz acht konnte die Greitweg-Elf von Sparta Göttingen abschneiden. Bei den Sparta-Damen wird es in der kommenden Saison einen Umbruch mit dem neuen Trainer Uwe Luig geben. Einige Spielerinnen sollen wohl die Greitweg-Elf verlassen.

Als Tabellenletzter mit lediglich elf Punkten und nur drei Siegen tritt die SVG Göttingen den Weg in die Landesliga an. In eben dieser zeigte die erste Damen von MF Göttingen eine fulminante Rückserie: Das Team von Trainer Torsten Burkhart blieb im Jahr 2019 umgeschlagen und konnte einen starken fünften Platz belegen, obwohl MF noch vor der Winterpause in akuter Abstiegsgefahr steckte.

MF Göttingen mit Ziel Oberliga

„Unsere Entwicklung war richtig klasse. Wir haben in der Rückserie keine Niederlage kassiert und unser Spielsystem verinnerlicht“, sagt Trainer Burkhardt, der sein Team lobt: „Die Mädels haben die Inhalte aus dem Training gut umgesetzt.“ In der kommenden Spielzeit heißt das Ziel nunmehr Aufstieg in die Oberliga – aber es wird personelle einige Veränderungen geben. „Wir bekommen sechs bis acht Spielerinnen von den B-Mädchen, einige gehen aber studienbedingt weg oder machen ein Auslandsjahr“, so der MF-Trainer.

Bei dem Kooperationsverein aus RSV Göttingen 05 und dem SCW gibt es entgegen dem Trend keine Nachwuchsprobleme. „Wir haben noch neun Teams gemeldet – bis zu den ganz Kleinen. Damit betreiben wir eine nachhaltige Jugendarbeit, die sich auszahlt“, betont Burkhardt.

Als weitere Mannschaften der Region konnten sich die FSG Eisdorf/Hattorf und die Reserve von Sparta auf den Plätzen sieben und acht wiederfinden. In der Bezirksliga gab es ein Finale am letzten Spieltag, als noch drei Teams Meister werden konnten. Am Ende setzte sich die Reserve der SVG Göttingen mit einem 2:1-Erfolg gegen die SG Gleichen/Groß Schneen durch und sicherte sich den Titel. Auf den weiteren Plätzen folgen die Reserve von ESV Rot-Weiß und Germania Breitenberg. Die SG Gleichen/ Groß Schneen landete auf Rang vier.

Knapp den Abstieg in die Kreisebene vermeiden konnte Puma Göttingen, hingegen spielt der TSV Nesselröden in der kommenden Serie eine Liga tiefer.

Konstante Mannschaftsmeldungen

Einen eher rückläufigen Trend beim Damenfußball kann Manuel Sauer, Spielleiter des Frauen- und Mädchenausschuss nicht bestätigen. „Aktuell haben wir für die Kreisliga wieder 13 Mannschaften und auch in der Kreisklasse gehen zehn Teams an den Start“, so Sauer, der die Probleme in den höheren Spielklassen mit dem Aufwand und den weiten Fahrten begründet.

Im unteren Bereich, so Sauer, wäre ein leichter Rückgang bei den gemeldeten Juniorinnenteams zu beobachten. „Viele spielen aber dort noch bis zu den C-Junioren bei den Jungs“, erklärt sauer.

In der Kreisliga konnte sich der FC Westharz mit einer starken Serie als Meister und Aufsteiger in die Bezirksliga vor dem FC Lindenberg Adelebsen durchsetzen. In der gemischten 1. Kreisklasse, in der mit 7er oder 9er-Teams gespielt wird, sicherte sich das hessische Team des FC Hebenshausen die Meisterschaft. Bestes regionales Team war der DSC Dransfeld auf Rang zwei.

Von Jan-Philipp Brömsen