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Fußball vor Ort Oberliga: 1. SC Göttingen 05 hofft gegen Lüneburg auf Fußballfest
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Oberliga: 1. SC Göttingen 05 hofft gegen Lüneburg auf Fußballfest
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19:38 27.09.2013
Treffer gegen Bückeburg: 05-Kapitän Christian Horst, hier in den Armen von Co-Trainer Jan Diederich. Quelle: Theodoro da Silva
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Göttingen

Wäre da nicht der Gegner. Der heißt Lüneburger SK, ist Tabellenvierter und hat den neugegründeten 1. SC 05 bereits im ersten Pflichtspiel der Vereinsgeschichte Ende Juli mit einem 3:1 aus dem Niedersachsenpokal geworfen. Dazu kommt, dass die zehntplatzierten 05er am vergangenen Wochenende sang- und klanglos mit 1:3 beim Aufsteiger TB Uphusen verloren haben. Anpfiff ist um 15 Uhr.

„Die haben uns den Schneid abgekauft“, sagt 05-Trainer Hans-Jörg Ehrlich über das Uphusen-Spiel. „Die Spieler müssen lernen, vor jedem Spiel optimal motiviert zu sein.“

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Gegen Lüneburg dürfte die Motivation ein Selbstläufer sein, und so stellt sich für Ehrlich das größte Problem auf der Torwartposition dar: Wolany hat sich in Uphusen eine mit einem Bluterguss einhergehende Fußverletzung zugezogen und konnte nicht trainieren.

Hinter Timocin steht ein Fragezeichen

Holzgrefe fehlt sowieso schon länger, so dass vermutlich der dritte Torwart Ojugo zum Zug kommt. Ehrlich hofft, dass Wolany, sollte er wirklich nicht spielen können, zumindest auf der Bank sitzt.

Außerdem fallen bei 05 Huck und Burkhardt aus. Weide musste das Training abbrechen, Spohr hat berufsbedingt nicht trainiert, und hinter Timocin steht ein Fragezeichen. Dafür ist einer der stärksten Akteure der vergangenen Wochen, der A-Junior Pampe, einsatzbereit. Rudolph ist noch nicht ganz schmerzfrei, es spreche aber nichts dagegen, dass er von Anfang an spielt, so Ehrlich.

Bleibt nur noch die Abschlussschwäche: Seine Stürmer bräuchten wie Freiburg im Pokal gegen Stuttgart mal ein Erfolgserlebnis, „dann findet man zur Normalität“. Im übrigen habe sich Krzysztof Podolczak im Training in hervorragender Verfassung präsentiert.

Fans besser einbinden

Bei einem Treffen von Präsident Michael Wucherpfennig und Geschäftsführer Jan Steiger mit den Fans ist laut Steiger am Donnerstag „konstruktiv, kontrovers, kritisch und zielführend“ diskutiert worden.

„Der Vorstand muss lernen, gewisse Dinge zu delegieren“, sei eine Erkenntnis gewesen – die Fans wollen und sollen zukünftig in größerem Maße eingebunden werden, etwa bei der Gestaltung von Fan-Artikeln oder Plakaten, die vermehrt aufgehängt werden sollen.

Eine andere Fan-Forderung sei nämlich, dass der Klub präsenter im Stadtbild ist. Die Forderung nach niedrigeren Eintrittspreisen stößt demgegenüber auf wenig Gegenliebe. Immerhin will man laut Steiger über das Thema im Vorstand beraten.

Von Eduard Warda