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Fußball vor Ort Oberliga: Sparta Göttingen erreicht beim FFC Renshausen nur ein 2:2
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Oberliga: Sparta Göttingen erreicht beim FFC Renshausen nur ein 2:2
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19:17 30.09.2013
Akrobatische Einlage: Renshausens Stürmerin Lisa Schwerthelm (2.v.r.) ist vor Sparta-Verteidigerin Heike Böhme (r.) am Ball. Quelle: Walliser
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Renshausen

„Das war läuferisch und kämpferisch spitzenmäßig. Mehr können wir nicht entgegensetzen.“ Die beiden „Schlüsselszenen der Partie“ (Biermann) ereigneten sich kurz nach der Halbzeit: Desiree Gries, die in der 21. Minute das 2:0 für die Eichsfelderinnen erzielt hatte, verpasste innerhalb von vier Minuten gleich zweimal freistehend nach Eckbällen (47./51.) – und damit auch das 3:1. 

Das, unterstrich Biermann, wäre möglicherweise bereits die Vorentscheidung gewesen: „Ich glaube nicht, dass Sparta dann noch zwei Tore gegen uns geschossen hätte.“ Statt eines erneuten Zwei-Tore-Vorsprungs mussten die FFC-Spielerinnen kurze Zeit später jedoch den Ausgleich hinnehmen: Eine an sich harmlose Reinecke-Flanke rutschte quer durch den Strafraum und erreichte Sparta-Neuzugang Ramona Reichpietsch.

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Die an diesem Tag beste Göttingerin legte sich den Ball auf ihren starken rechten Fuß und traf unhaltbar für Renshausens Torfrau Dana Morick ins kurze Eck zum 2:2-Ausgleich (54.).

Chancen leichtfertig vergeben

Dass es dem Spitzenreiter anschließend nicht gelang, noch nachzulegen, lag zum einen am aufopferungsvollen Einsatz des FFC, zum anderen aber auch an der eigenen fehlenden taktischen Variabilität.

„Wir sind nicht genug über außen gekommen. Wir wussten vorher, was uns erwartet. Renshausen hat es gut gemacht und mit Mann und Maus verteidigt, da war einfach kein Durchkommen“, gab Sparta-Trainer Norbert Meyer nach dem Abpfiff zu Protokoll.

Ergaben sich doch mal Chancen für sein Team, wurden diese – wie durch Katharina Kottrup – leichtfertig vergeben (11./12./ 15.).  Effektiver zeigten sich da die Renshäuserinnen, die durch Linda Schwerthelm früh in Front gegangen waren (4.) und mit dem 2:0 eine Viertelstunde später für gesenkte Göttinger Köpfe sorgte. „Wir haben einen Superkampf geboten. Schade, dass dieser nicht mit drei Punkten  belohnt wurde“, bedauerte Biermann.

Sparta: Hall – Wohltmann - Böhme, Wrisberg – Wilckens, Papen, Reinecke, Jühne (75. Rust), Große – Reichpietsch, Kottrup. – Tore: 1:0 Linda Schwerthelm (4.), 2:0 Gries (21.), 2:1 Papen (25./ HE), 2:2 Reichpietsch (54.).

Von Christian Roeben

Zusammenhalt fehlt

Die Oberliga-Fußballerinnen des ESV Rot-Weiß kommen nicht heraus aus dem Tabellenkeller. Ihr Heimspiel gegen den Aufsteiger MTV Barum verlor die Mannschaft von Trainer Hans-Werner Wehmeyer mit 1:3 (1:1). Damit rangiert sie auch weiterhin auf einem Abstiegsplatz.

„Wir hängen in den Seilen. Es fehlen Spielerinnen“, sieht der Coach in der angespannten personellen Lage einen der Gründe für die schwache Platzierung. Aber auch der Team-Zusammenhalt stimme nicht mehr. „Die Mannschaft ist sich nicht einig, das hat man gegen Barum erstmals wirklich auch auf dem Platz gemerkt“, erzählt Wehmeyer, der bereits Gespräche geführt hat und darauf hofft, dass die Wende noch eingeläutet werden kann. 

Im Heimspiel kam wieder einmal dazu, dass zu viele Chancen vergeben wurden. „Wir hatten Möglichkeiten für fünf Tore, machen aber nur eines. In der Defensive sind es dann gravierende individuelle Fehler, nach denen die Gegentreffer fallen.“

Tore: 1:0 Brandt (10.), 1:1 Alvermann (28.), 1:2 Schneider (70.), 1:3 Alvermann (88.)

Von Kathrin Lienig