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Fußball vor Ort Rückrundenstart: SVG Göttingen und FC Grone in Landesliga gefordert
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Rückrundenstart: SVG Göttingen und FC Grone in Landesliga gefordert
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19:35 06.03.2013
Direktes Duell: der ehemalige SVGer in Diensten des FC Grone, Philipp Käschel (l.), gegen den aktuellen SVG-Akteur Norman Walz.
Direktes Duell: der ehemalige SVGer in Diensten des FC Grone, Philipp Käschel (l.), gegen den aktuellen SVG-Akteur Norman Walz. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Der Bezirks-Spielausschussvorsitzende Wolfgang Reese machte am Mittwoch deutlich, dass es keine Generalabsage geben wird – die Zeichen stehen auf grün. Während die Groner einen Kraftakt benötigen, um den Abstieg noch abzuwenden, plagt sich der Sechste SVG mit Personalsorgen herum, die den Blick nach oben ein wenig verstellen.

„Das war die schlechteste Vorbereitung, die ich bis jetzt gemacht habe“, sagt SVG-Trainer Knut Nolte. Einige Studenten seines Teams nähmen kurzfristig Jobs an und sagten das Training ab. „Während der Vorbereitung ist das schon ärgerlich, zumal wir viele Verletzte haben. Das Ziel, oben anzugreifen, habe ich erst mal abgehakt.“

Zu den Verletzten zählen vor dem Spiel am Sonntag um 15 Uhr beim Vorletzten Eintracht Nord Wolfsburg Johannes Zerhusen, Daniel Kornet, Yannick Freyberg und Micha Alexander. Und dann ist da noch der Wechsel der Podolczak-Brüder zum RSV 05 – der SVG-Angriff steht plötzlich ohne ein Sturmduo da, das in der Hinrunde zusammen 20-mal getroffen hat.

„Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde: Das können wir locker wegstecken“, so Nolte. Beim 5:1 gegen Sparta habe Mittelfeldmotor René Illner im Sturm spielen müssen. „Ich will seine Leistung nicht schmälern, aber er ist nicht gerade ein Kopfballungeheuer. Die Podolczaks hätten das eine oder andere zusätzliche Tor erzielt“, so Nolte.

Über Kampf und Einsatzwillen kommen

Neuzugang Tom Fischer („Ein guter Mann“) ist erst ab Ende März spielberechtigt. Aber solange es vorn nicht optimal läuft, müsse man eben hinten sicherer stehen, unterstreicht Nolte. Die Testspiele gegen Landolfshausen und Sparta hätten Hoffnung gemacht. „Aber im Prinzip weiß ich nicht, wo wir stehen.“ Eins weiß der Trainer jedoch ganz genau: „Der Abstiegskampf kann nicht unser Ziel sein.“

Der FC Grone befindet sich mitten drin im Kampf um den Klassenverbleib, geht die Aufgabe allerdings mit elf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer an. „Wir müssen jetzt alles versuchen und über den Kampf und Einsatzwillen kommen, bis wir tot umfallen“, fordert Teammanager Sven Galinsky.

Vier Heimspiele in Folge, angefangen mit dem Derby gegen Eintracht Northeim am Sonntag um 15 Uhr, seien in dieser Hinsicht „besser als Auswärtsspiele“. Der Abgang von Abwehrchef Erkan Beyazit sei „sportlich ein Verlust“, er werde aber recht gut von Neuzugang Felix Petermann kompensiert.

Vorn sollen es unter anderem Daniel Huck und Mathis Gleitze richten, der aus der Reserve hochgezogen wurde. Und vom 1. April an Adrian Koch von Eintracht Northeim, „eine ideale Verstärkung“, so Galinsky.

Von Eduard Warda