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Fußball vor Ort SC Hainberg besiegt erfolglosen FC Grone deutlich mit 4:1
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort SC Hainberg besiegt erfolglosen FC Grone deutlich mit 4:1
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19:27 21.04.2014
Spektakuläre Abnahme: Hainbergs Niklas Pfitzner (r.) und der Groner Jan Medewitz. Quelle: Pförtner
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Göttingen

„Nach dem geilen Sieg am Samstag in Bremke muss ich die Mannschaft auch für die toll herausgespielten Tore gegen Grone loben“, freute sich  Hainbergs Trainer Carsten Langar nach dem fünften Sieg in Folge.

„Ausschlaggebend war der Doppelschlag in der 32. und 34. Minute. Danach konnten wir das Ding relativ ruhig runterspielen.“

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Erst traf Erik Parusel und dann Gianni Weiss. „Wir wollten einfach gewinnen und somit oben weiter mitspielen“, freute sich der Torschütze zum 2:0. „Zwei schöne Tore, die sich die beiden Spieler durch Fleiß und kämpferischen Einsatz auch verdient hatten“, lobte Jörg Lohse, der Fußballfachwart und Vereinsvorsitzende, bereits zur Pause das Engagement beider Spieler.

50. Saisontreffer des SC Hainberg

„Jetzt müssen wir nur noch ein Tor nachlegen, dann sind wir durch“, wusste Lohse schon zur Halbzeit. In der 62. Minute war es soweit, als Christian Bornmann zum 3:0 traf – sein siebtes Saisontor und der 50. Saisontreffer des SC Hainberg, der auch einen Pechvogel in seinen Reihen hatte.

Der hieß Robert Becker: In der 70. Minute für Kevin Schaffer ins Spiel gekommen, unterlief ihm knapp 60 Sekunden später bei einer missglückten Abwehraktion ein ärgerliches Eigentor. Ein Schönheitsfehler, den wenig später Niklas Pfitzner mit seinem 16. Saisontor zum 4:1 korrigierte.

Dennoch bleibt der SC Hainberg auf dem Teppich. „Wir schauen von Spiel zu Spiel. Wir versuchen Platz zwei zu halten. Das wäre für uns in dieser Saison ein sehr gutes Ergebnis“, sagte SCH-Kapitän Bahne Kapelle.

Keine Disziplin in der Mannschaft

Der Verlierer haderte unterdessen mit dem Schicksal: „Keine Disziplin in der Mannschaft, keine Ordnung. Das Zweikampfverhalten war einfach nur katastrophal“, ließ Interimstrainer Djordje Curcic seinem Frust freien Lauf. Kein Wunder, kassierte doch der Coach, der in der kommenden Saison den TSV Nesselröden trainiert, im dritten Spiel seines kurzen Engagements in Grone die dritte Niederlage.

Das Unheil ahnte Co-Trainer Thomas Jahn schon zur Pause. „Bei uns wird jeder Fehler sofort bestraft.“ Da fehlten auch dem etatmäßigen Stürmer Özkan Beyazit, der nach seiner Zerrung vom Ostersonnabend beim 1:2 gegen den SV Südharz im gestrigen Spiel ausfiel, die Worte.

Bedanken konnte sich der FC Grone bei seinem Torwart und Mannschaftsführer Florian Borrs, der mit sehenswerten Parade eine höhere Groner Niederlage verhinderte. Er musste allerdings in der 68. Minute gehen: „Mein Knie hat mir zu sehr weh getan.“

Am Ende blieb dem FC Grone nur die Erkenntnis, „dass wir die noch fehlenden Punkte gegen andere Mannschaften holen müssen“, so Teammanager Sven Galinsky.

SC: Hosseinjani – Kapelle, Kahl, Hafner, Schaffer (70. Becker) – Boss, Parusel, Weiss, Lüdecke – Pfitzner (85. Kerl), Bornmann (80. Krone). – Grone: Borrs (68. Schneider) – Eravci, Schwarze, Jamal, Stern (74. Moisidis), - D. Huck, Zani, Sidorenko, Medewitz (74.  Soweidan) – Koch, St. Huck. – Tore: 1:0 Parusel (32.), 2:0 Weiss (34.), 3:0 Bornmann (62.), 3:1 Becker (71./ET), 4:0 Pfitzner (80.).

Von Ferdinand Jacksch