Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Fußball vor Ort SC Hainberg vertraut auf eigene Jugend
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort SC Hainberg vertraut auf eigene Jugend
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:30 27.07.2014
Die Neuen beim SC Hainberg – umrahmt von Abteilungsleiter Jörg Lohse, Trainer Carsten Langar (v.l.), Teammanager Bruno Kassenbrock und Kotrainer Frank Wolany (v.r.): Manuel Jerzcyk, Frederick Pense, Jonas Hille, Adrian Kuklinski, Henner von Richthofen, Vitali Sidorenko (v.l.). Quelle: Heller
Anzeige
Göttingen

„Aber ich habe mich natürlich enorm gefreut – zumal der Erfolg ein Zeichen für unseren tollen Zusammenhalt gewesen ist.”

Der 49-Jährige ist sicher, dass es enorm schwer werden dürfte, die Platzierung aus dem Vorjahr zu wiederholen: „Einerseits haben wir ein bisschen Glück gehabt. Andererseits ist die Bezirksliga noch ein bisschen stärker geworden”, sagt er. Und zu guter Letzt, fügt er mit einem Grinsen hinzu, „sind die anderen Teams jetzt natürlich vor uns gewarnt“.

Anzeige

Unverändert bleibt auch in Zukunft die Philosophie der Blau-Weißen, die in der kontinuierlichen Nachwuchsarbeit besteht. „Das ist der einzig gangbare Weg für uns”, unterstreicht Abteilungsleiter Jörg Lohse. Eine eindeutige Sprache spricht in diesem Zusammenhang, dass sechs der acht Neuzugänge aus der eigenen A-Jugend stammen.

Für das Jugendkonzept steht auch der neue Teammanager, Bruno Kassenbrock. Nicht nur, weil dieser sich als Bindeglied zwischen der A-Jugend und dem Bezirksligateam versteht. Sondern auch, weil der inzwischen 28-Jährige selbst sämtliche Hainberger Jugendmannschaften durchlaufen hat.

„Ja. Das ist realistisch”

Kassenbrock, der zuletzt beim ESV Rot-Weiß aktiv war, verdeutlicht: „Es war klar, dass mein Weg mich früher oder später wieder zum SC Hainberg zurückführt.”

Als taktische Formation schwebt Langar ein 4-2-3-1-System vor, mit Jonas Hille oder Christian Bornemann als Spitze. Wobei dem Coach auf dem Spielfeld vor allem eines wichtig ist: Geschwindigkeit. „Das betrifft natürlich nicht nur die Laufwege, sondern auch das Passspiel.”

Eine Lücke, die es zu schließen gilt, entsteht, weil Kevin Kahl neben seinem Amt als Co-Trainer der SG Hagenberg auf den Zietenterrassen nur noch für die vierte Mannschaft auflaufen wird.

Als Saisonziel gibt Lohse „einen einstelligen Tabellenplatz – besser noch einen unter den ersten Acht” vor. Trainer Langar pflichtet ihm bei: „Ja. Das ist realistisch”, sagt er. Gleichwohl hätten die beiden Verantwortlichen mit Sicherheit nichts dagegen einzuwenden, wenn das Team abermals für eine positive Überraschung sorgen würde.

Zugänge: Manuel Jerzcyk, Jonas Hille, Frederick Pense, Adrian Kuklinski, Konstantin Rammert, Henner von Richthofen (alle eigenen Jugend), Vitali Sidorenko (FC Grone), Dennis Rohmann (SG Gleichen). – Abgänge: Martin Schiller (SVG Göttingen), Kevin Kahl (SC Hainberg IV).

Von Timo Holloway