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Fußball vor Ort SV Eintracht Gieboldehausen gilt in Kreisklasse als Mitfavorit
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort SV Eintracht Gieboldehausen gilt in Kreisklasse als Mitfavorit
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21:11 22.07.2013
Gehen selbstbewusst in die Saison: Gieboldehausens Trainer André Metenyszyn sowie die Neuzugänge Torben Kohlrautz, Patrick Thomae, Artem Konrat, Benjamin Mecke (hinten von links) sowie Stefan Felk, Nikolas Tusche und Tilo Henniges (vordere Reihe von links).
Gehen selbstbewusst in die Saison: Gieboldehausens Trainer André Metenyszyn sowie die Neuzugänge Torben Kohlrautz, Patrick Thomae, Artem Konrat, Benjamin Mecke (hinten von links) sowie Stefan Felk, Nikolas Tusche und Tilo Henniges (vordere Reihe von links). Quelle: Kunze
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Gieboldehausen

Dem neuen Trainer sind die Ansprüche durchaus bewusst: „Wie ich gehört habe, sind wir für viele der große Favorit“, sagt Metenyszyn, der die Erwartungshaltung auch annehmen will: „Letztes Jahr sind wir Vizemeister geworden. Jetzt zu sagen, dass wir Dritter oder Vierter werden wollen, wäre gelogen. Wir haben eine gute Mannschaft, aber man muss abwarten, wie die Saison verläuft.“

Als Hoffnungs- und Leistungsträger wird vor allem ein Duo gehandelt, das in der vergangenen Saison noch in der Bezirksliga aktiv war: Artem Konrat, zuletzt VfR Osterode und davor Sparta Göttingen, feierte mit Metenyszyn vor gut einem Jahr mit dem SV Seeburg den Kreisliga-Meistertitel, und Patrick Thomae schnürte bis vor kurzem noch die Schuhe für den Lokalrivalen SV Germania Breitenberg. „Von diesen beiden erwarte ich viel“, kündigt Gieboldehausens Trainer an.

„Zwei junge Talente“ zur Verfügung

Mit Nikolas Tusche, der zuletzt bei der SG Bergdörfer aktiv war, und Stefan Felk, der von der SG Rollshausen/Obernfeld kommt, stehen dem SV-Coach nach eigener Aussage „zwei junge Talente“ zur Verfügung. Ganz kurzfristig ergab sich der Wechsel von Benjamin Mecke vom SV Hainberg II. Der Allrounder hat in Gieboldehausen gebaut und sich deshalb der Eintracht angeschlossen. Aus der eigenen Jugend stoßen zudem Torben Kohlrautz und Tilo Henniges zum Kader hinzu.

Mit einem Durchschnittsalter von knapp 21 Jahren sei sein Aufgebot „sehr jung“, sagt Metenyszyn. Entwicklungspotenzial ist darum reichlich vorhanden. Dem 19-jährigen Torwart Niklas Wüstefeld bescheinigt Gieboldehausens Coach „viel Potenzial“, sieht seine Elf darüber hinaus auch in der Offensive gut aufgestellt. Beim 12:0-Testspielsieg gegen den SV Inter Roj Göttingen unterstrichen seine Jungs diese These jedenfalls schon einmal auf eindrucksvolle Art.

Grundlagen für erfolgreiche Saison

Im anstehenden Trainingslager in Clausthal/Zellerfeld sollen durch die eine oder andere schweißtreibende Einheit (Metenyszyn: „Da werden wir uns schön aus der Nähe anschauen, wie der Brocken aussieht“) die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison gelegt werden. Die Konkurrenz schätzt der neue starke Mann an der Seitenlinie hoch ein: „Seulingen wird als Absteiger eine gute Rolle spielen, auch Bernshausen schätze ich stark ein. Dazu kommt bestimmt noch eine Überraschungsmannschaft, vielleicht wird das ja Höherberg. Die Saison wird auf jeden Fall interessant, denn die Liga ist sehr ausgeglichen besetzt. Wir wollen es gerne noch besser machen als zuletzt.“ Das würde tabellarisch Platz eins bedeuten.

Von Christian Roeben