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Fußball vor Ort SV Germania Breitenberg mit drei Neuzugängen
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort SV Germania Breitenberg mit drei Neuzugängen
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20:41 20.07.2014
Wollen in der neuen Saison für Schwung sorgen: die Neuzugänge Jan-Christoph Koch (l.) und Angelo Deppe (r.) sowie Breitenbergs Spielertrainer Timo Friedrichs. Es fehlt Julian Hartmann. Quelle: Schauenberg
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Breitenberg

Die Spielzeit 2014/15 soll - geht es nach Friedrichs - weniger aufreibend werden.

„Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben und attraktiven Fußball bieten. Es soll sich für die Zuschauer lohnen, zu unseren Spielen zu kommen“, kündigt der Spielertrainer der Eichsfelder an.

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Drei Neuzugänge sollen dabei helfen. Jan-Christoph Koch, zuletzt Spielertrainer beim Kreisligisten SV Seeburg, sowie die Nachwuchsakteure Angelo Deppe, der bereits in der abgelaufenen Rückrunde zu Einsätzen kam, und Julian Hartmann, der von den A-Junioren der JSG Radolfshausen nach Breitenberg wechselt, stehen vor allem für Offensivpower.

Sturmtalent Hartmann „einen Schuss wie ein Pferd“

Koch, der einst schon bei der Germania kickte, soll laut Friedrichs seine Schnelligkeit und Erfahrung einbringen. „Wenn er verletzungsfrei bleibt, ist er einer der stärksten Spieler in der Bezirksliga“, lobt Friedrichs den flinken Linsfuß. Angelo Deppe, genau wie Hartmann 18 Jahre jung, sei „vielseitig einsetzbar“ und habe vielversprechende Anlagen, und Sturmtalent Hartmann „einen Schuss wie ein Pferd“.

Die beiden Youngster könnten „eine gute Entwicklung machen, wenn sie an sich arbeiten“, ist Friedrichs von deren Qualitäten überzeugt. Mit Bastian Vogt, der nach Bad Lauterberg wechselte, und Spielmacher Daniele Galluzzi, den es zurück zum Oberligisten Lupo Martini Wolfsburg zog, seien zwar Leistungsträger gegangen, aber seinen Neuen traut Friedrichs viel zu. „Sie sind zwar andere Spielertypen, aber das muss nichts schlechtes sein.“

Die Defensive, die in der vergangenen Rückrunde nur 19 Gegentore zuließ - nur Meister Landolfshausen war noch abwehrstärker- bleibt personell unverändert. „Wir haben in der Rückserie daran gearbeitet, da ist Stabilität vorhanden“, unterstreicht der spielende Germania-Coach voller Überzeugung.

„Es kann einige Überraschungen geben“

Von der so famosen zweiten Saisonhälfte dürfe man sich bei aller angenehmen Erinnerung jedoch nicht blenden lassen. Optimismus ist erlaubt, abheben verboten. „Wir müssen uns wieder alles hart erarbeiten, dann ist auch einiges möglich“, versichert Timo Friedrichs, dessen Vater Günther, wie schon in der jüngeren Vergangenheit, unterstützend an der Seitenlinie tätig sein wird.

Favoriten seien schwer auszumachen, Vizemeister SG Lenglern müsse man aber auf der Rechnung haben, glaubt der gelernte Innenverteidiger Friedrichs, der nun in der defensiven Mittelfeldzentrale für Stabilität steht.

Insgesamt, urteilt Friedrichs, sei die Liga - auch dank der Aufsteiger Bergdörfer und Bovenden - stärker und deshalb ausgeglichener und interessanter geworden. Prognosen seien daher mit Vorsicht zu genießen, „es kann einige Überraschungen geben“. Mit Überraschungen kennt sich die Germania dank der turbulenten letzten Monate ja bekanntlich bestens aus. Für selbige wollen sie in der Saison 2014/15 wieder sorgen – diesmal allerdings nur positiver Art. cro