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Fußball vor Ort SVG Göttingen ist an Siege gewöhnt
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17:47 27.12.2017
Trainer Ingo Möwes (links) mit seinen Spielern und dem Funktionsteam der SVG Göttingen. Quelle: r
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Göttingen

Wer kann die A-Junioren der SVG Göttingen aufhalten? Zwei Kreisliga-Meisterschaften bei den B- und A-Junioren stehen zu Buche, und als Bezirksliga-Aufsteiger überwintern die Schwarz-Weißen erneut an der Tabellenspitze. Beim Sparkasse & VGH-Cup geht es nun gegen Brügge, Mainz und Frankfurt.

Kapitän Fynn Hornberg und seine Teamkollegen gehen jedenfalls mit großem Selbstbewusstsein ins internationale Hallenturnier für A-Juniorenteams in der Göttinger Lokhalle, das am 4. Januar beginnt. Hornberg war es auch, der bei der Auslosung für den größten Lacher sorgte. Als er sich in die Rewe-Gruppe loste, lautete angesichts der Konkurrenz aus Belgien und dem Rhein-Main-Gebiet sein trockener Kommentar: „Machbar!“

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Tatsache ist, dass die Schwarz-Weißen von Sieg zu Sieg eilen: In den vergangenen Spielzeiten wurden sich nicht nur ungeschlagen Meister, sie leisteten sich auch noch nicht mal ein Unentschieden. „Die Stärke der Jungs ist einfach ihr Wille, jedes Spiel zu gewinnen. Sie wollen nicht nur teilnehmen, sondern auch was machen“, sagt Trainer Ingo Möwes, der die Mannschaft im vierten Jahr betreut.

Möwes, im Berufsleben Geschäftsführer der Göttinger Rewe-Markt Möwes oHG, hat als Schiedsrichter zwar 40 Jahre lang höherklassig gepfiffen. Als Trainer ist der SVG-Nachwuchs allerdings seine erste Station. Vielleicht hätte er angesichts des Erfolges früher anfangen sollen, schließlich kamen auch noch Pokalsiege und Hallenkreismeisterschaften dazu.

Eine weitere Stärke seiner Mannschaft sei die Defensive, die bereits in der Kreisliga top war und nun als drittbeste Bezirksliga-Abwehr ins Jahr 2018 geht. „Wir spielen ein 3-4-3-System, das liegt den Jungs“, sagt Möwes. Weil ein starker Torwart seinen Beitrag leistet und vorn die nötigen Treffer erzielt werden, steht das Team nun blendend da. Ein weiterer Punkt sei, dass Möwes unter 16 gleichstarken Spielern auswählen kann, die außerdem noch flexibel einsetzbar sind. „So ist jede Position zwei- bis dreifach besetzt“, sagt der Trainer. Das sei aber auch nötig: „Die Jungs sind halt in einem Alter, in dem sich manchmal Sachen einstellen, die sie vorher noch nicht gewusst haben.“ Sprich, wenn sie vielleicht Tickets für Bundesligaspiele haben, „Sachen halt, die in dem Alter dazwischenkommen“.

In den Sparkasse & VGH-Cup geht seien Team nun „hochmotiviert“, zumal es neulich beim Turnier in Osterode einen 3:1-Erfolg gegen den 1. SC Heiligenstadt und damit gegen einen regionalen Konkurrenten gab. Darüber hinaus trifft die SVG auf die JSG Nieste/Staufenberg und den FC Grone. „Wir streben schon Platz vier an und können durchaus für eine Überraschung sorgen“, sagt Möwes. „Machbar“, würde Fynn Hornberg sagen.

Von Eduard Warda

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