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Fußball vor Ort SVG Göttingen soll sich gegen SSV Vorsfelde offensiver präsentieren
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort SVG Göttingen soll sich gegen SSV Vorsfelde offensiver präsentieren
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17:57 23.11.2017
Die SVG Göttingen hat sich laut Trainer Jan-Philipp Brömsen in den vergangenen Trainingseinheiten gut präsentiert.
Die SVG Göttingen hat sich laut Trainer Jan-Philipp Brömsen in den vergangenen Trainingseinheiten gut präsentiert. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Das Team hätte dem neuen Coach, der dem erkrankten Knut Nolte nachfolgt, allerdings den Einstieg leichter machen können: Am vergangenen Wochenende setzte es für das Schlusslicht eine frustrierende 0:1-Pleite gegen den Tabellenvorletzten Celle, womit das rettende Ufer bereits acht Punkte entfernt ist. Am Sonntag um 14 Uhr ist nun der Tabellensiebte SSV Vorsfelde auf dem Kunstrasenplatz am Sandweg zu Gast.

Was wurde in den ersten Tagen unter dem neuen Trainer gemacht?

„Wir haben im Training den Schwerpunkt auf die Arbeit in kleinen Gruppen gelegt, Zweikampfsituationen und Torschüsse geübt und mit hohem Tempo trainiert. Die Jungs haben richtig Gas gegeben“, berichtet Brömsen.

Wie lautet das Fazit nach dem Einstand auf dem Trainingsplatz?

„Ein Resümee zu ziehen nach zwei Einheiten ist nicht einfach“, unterstreicht der neue SVG-Coach. Was er aber schon sagen kann: „Die Intensität hat mir gut gefallen. Ich habe Spieler vorgefunden, die alles geben werden, um die Liga zu halten.“ Der Altersdurchschnitt könnte ruhig etwas höher sein, „aber ich denke, dass bei den jungen Spielern noch etwas Routine dazukommt.“

Gibt es schon eine Entscheidung in der Torwartfrage?

Unter Knut Nolte hatten sich die Torhüter abgewechselt – Omar Younes und Neuzugang Dennis Henze standen jeweils zwei Spiele lang im Tor, bevor gewechselt wurde. „Beide haben gut trainiert“, sagt Brömsen, „und ich habe auch den Eindruck, dass es nicht an den Torhütern liegt.“ Das Thema sei vielleicht etwas für die Winterpause. Bis dahin „gibt es Dinge, über die ich mir aktuell mehr Gedanken mache“.

Ist bereits ein geeigneter Assistent gefunden worden?

Das ist bei uns aktuell ein Thema, „aber im Moment ist mir die Vorbereitung auf das Vorsfelde-Spiel wichtiger. Wichtig ist, dass der Co-Trainer bei Beginn der Vorbereitung auf die Rückrunde zur Verfügung steht.“

Wird das Spielsystem der SVG umgestellt?

Brömsen hat sich im Tageblatt-Interview als Fan des 4-4-2-Systems bezeichnet – bisher spielte die SVG vornehmlich im 4-2-3-1. „Grundsätzlich ist nicht ausgeschlossen, dass wir eine Systemveränderung vornehmen. Dafür muss aber auch das Personal zur Verfügung stehen. Grundsätzlich ist angedacht, dass wir etwas offensiver spielen“, berichtet Brömsen.

Wer steht gegen Vorsfelde zur Verfügung?

Yannik Freyberg hat nach wie vor Oberschenkelprobleme, Burkhardt und Hogreve sind immer noch im Urlaub. Ein Fragezeichen steht hinter Keseling, der unter der Woche krank war.

Hat der neue Trainer vor, einen neuen Kapitän zu bestimmen?

Florian Evers machte gegen Celle eins seiner schlechtesten Spiele für die SVG, Brömsen stärkt dem Kapitän aber den Rücken: „Evers hat sicher Luft nach oben, aber er musste auch wegen seines Staatsexamens mit Prüfungsstress klar kommen. Es gibt keinen Bedar, etwas an der Situation zu ändern.“

Von Eduard Warda