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Fußball vor Ort SVG erwartet nächstes Spitzenspiel am Sandweg
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort SVG erwartet nächstes Spitzenspiel am Sandweg
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00:01 29.09.2012
Auswärts gefordert: Grzegorz Podolczak (l.) für die SVG und Erkan Beyazit für den FC Grone.
Auswärts gefordert: Grzegorz Podolczak (l.) für die SVG und Erkan Beyazit für den FC Grone. Quelle: Pförtner
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FC Grone – TSV Hillerse. Es wird Zeit für den FC Grone mit dem Punkten zu beginnen. Auch Trainer Goran Andjelkovic hat seine Geduld mittlerweile verloren. „Im Training spielt die Mannschaft richtig gut. Das müssen wir unbedingt ins Spiel mitnehmen“, fordert der Serbe. Aus den nächsten zwei Partien müsse seine Elf mindestens vier Zähler holen, um zusätzliche Verunsicherung zu vermeiden. Hierbei seien auch Nicola Grimaldi und Erkan Beyazit als Führungsspieler gefragt. Lediglich Jan Lehrke fehlt gegen die kampfstarken Gäste aus der Nähe von Gifhorn, auf deren Stürmer Andrej Ganski der FC „Aufpassen muss wie Hölle“, so Andjelkovic. „Er ist der gefährlichste Stürmer aller Landesligen.“

Auf heimischem Rasen am Rehbach müssen die Groner ihr schnelles Kurzpassspiel aufziehen, um die Partie zu bestimmen. Bis 80. Minute würde das auch immer funktionieren, beteuert der Coach. „Dann fehlt einfach die Kaltschnäuzigkeit und die Spieler bekommen Angst“, sagt Andjelkovic und fügt an: „So doof es klingt, wir müssen am Sonntag einfach über 90 Minuten richtigen Fußball spielen.“ Er selbst lässt sich in dieser Woche von einer heftigen Erkältung nicht ausbremsen, die Mannschaft soll ebenso kämpferisch agieren.

SVG – MTV Gifhorn. Knut Nolte ist ein Trainer mit klaren Vorstellungen: Am 4-4-2 wird festgehalten, daheim soll seine Elf das Spiel bestimmen und stets gut vorbereitet ist der Northeimer ebenso. Schludrigkeit passt da nicht ins Bild. Umso mehr stört es Nolte, dass seine Spieler defensiv momentan „etwas rumschludern“. Dies sei durchweg auf individuelle Fehler zurückzuführen. „Mal ist es ein Abspielfehler, mal verlieren wir wichtige Zweikämpfe und ab und an schlafen wir“, bemerkt Nolte.

Ausgerechnet gegen den direkten Verfolger fehlt Innenverteidiger Christoph Schlieper. „Wer dafür spielt, muss ich mir noch durch den Kopf gehen lassen“, sagt Nolte. Zudem muss der 54-Jährige morgen auf Alexander Hafner, René Illner und Erdem Kazan verzichten. Mit Gästetrainer Willi Feer telefoniert Nolte regelmäßig, um sich über die Konkurrenz auszutauschen. „Diesmal erhält er aber keine Infos von mir“, witzelt er. Sein noch ungeschlagener Gegenüber wird aller Voraussicht nach sehr defensiv auftreten. „Gifhorn hat eine junge, aber läuferisch starke und taktisch extrem disziplinierte Mannschaft“, warnt Knut Nolte seine SVG.

fab