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Fußball vor Ort Schalke 04, Austria Wien und FC Brügge top
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19:29 11.01.2019
Für den FC Grone (weiße Trikots), hier mit Johannes Buschhaus, gibt es beim 1:8 gegen den FC Schalke 04 nicht viel zu holen. Quelle: Pförtner
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Göttingen

2800 Zuschauer konnten die Veranstalter am Freitag in der Halle begrüßen – am frühen Abend waren lediglich noch einige Stehplätze frei, sodass die Halle praktisch ausverkauft war.

Seinen starken Eindruck vom Donnerstag bestätigte am Freitag Austria Wien: Das erste Aufeinandertreffen zweier Profi-Nachwuchsteams beim Cup 2019 entschieden die Österreicher gegen den FC Augsburg mit 4:2 für sich.

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Zuvor hatte der belgische Vertreter des FC Brügge, in Göttingen mit der stolzen Zahl von neun Nationalspielern angereist, einen ganz starken Auftritt gegen den JFV Eichsfeld absolviert: Die Eichsfelder durften sich nicht den kleinsten Fehler erlauben, weil sonst nach zwei Pässen der Ball in den eigenen Maschen zappelte. Den Schlusspunkt zum 8:0 setzte nach einer schnellen Kombination der belgische U17-Nationalspieler Milan van Acker mit einem Schuss unter die Latte.

„So eine Geschwindigkeit! Wenn wir den Ball verloren hatten, waren die in fünf Sekunden vor unserem Tor“, staunte JFV-Trainer Volker Kleinert. „0:8 ist aber ein wenig zu hoch.“

Ansonsten war Kleinert mit den bisherigen Auftritten seiner Spieler durchaus zufrieden, auch wenn sein Team gegen den JFV West zwei Punkte verschenkt habe. Aber, so der Stand am frühen Abend in der Move100-Gruppe: „Es ist noch alles drin.“ Um 22.15 Uhr (West gegen Tuspo Petershütte) und 22.45 Uhr (Petershütte gegen Eichsfeld) folgten allerdings noch entscheidende Spiele im Kampf ums Weiterkommen, die bei Redaktionsschluss noch nicht beendet waren.

In der flippo-Gruppe lief bei den Zwischenrunden-Aussichten der „Regios“ alles auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem I. SC Göttingen 05 und dem FC Eintracht Northeim hinaus. Drei Mannschaften aus der Region hatten in der REWE-Gruppe noch die Chance auf die Zwischenrunden-Qualifikation – der JFV Rhume-Oder, die SVG Einbeck und der SC Hainberg. Die entscheidenden Spiele sind am Sonnabend terminiert.

Lediglich in der TSN-Beton Gruppe sah alles nach einer klaren Sache für die JSG Schwarz-Gelb, den Kooperationsklub von Bovender SV und I. SC Göttingen 05, aus. Die JSG hatte das Lokhallen-Turnier per Wildcard erreicht, sich bei einer gemeinsamen Aktion des Veranstalters und des SPORTBUZZER Göttingen durchgesetzt.

Kreisligist FC Grone hatte sich in zwei aufeinanderfolgenden Spielen gegen Profiteams 16 Tore eingehandelt. Trainer Aldo Garofalo sah die Sache jedoch äußerst pragmatisch: Lediglich in den ersten Minuten seien einige der stärkeren Spieler zum Zug gekommen, „danach habe ich die zweite Garde spielen lassen“, sagte er nach dem 0:8 gegen den FC Augsburg – erstens, damit die Akteure aus der zweiten Reihe beim Cup Einsatzzeit erhalten, zweitens, damit seine Besten in den Partien gegen die „Regio“-Konkurrenten ausgeruht sind.

Von Augsburg hatte sich Garofalo allerdings mehr versprochen. „Das waren nicht gerade die Besten“, sagte er. Was folgte, war eine 1:8-Klatsche gegen den FC Schalke 04, der damit seinen Turnierauftakt bestritten hatte. Später zogen die Knappen die leidgeprüfte SVG Göttingen sogar mit 11:1 ab.

Nicht dabei ist beim Cup übrigens ein mit Spannung erwarteter Akteur: Maxim Gullit, Sohn von Weltstar Ruud Gullit, der mit dem AZ Alkmaar kommen sollte. Im Training am Dienstag zog er sich eine Verletzung zu – keine Chance auf einen Cup-Einsatz.

Von Eduard Warda

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