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Fußball vor Ort So lautet das Fazit des Sparkasse & VGH-Cups
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17:02 08.01.2018
Manchester United jubelt, nachdem der englische Keeper entscheidend gegen den Neunmeterschützen von Austria Wien pariert hat. Quelle: Bänsch
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Göttingen

Wie immer fing das Turnier so richtig mit dem Finaltag und der Zwischenrunde an: Der Profi-Nachwuchs hat noch mal eine Schippe draufgelegt, viele Finalspiele verliefen dramatisch und wurden zur Freude der Zuschauer erst im Neunmeterschießen entschieden. „Wir haben hochklassigen Fußball gesehen. Ich fand, dass Manchester und Wien fast auf Augenhöhe waren“, sagt Lutz Renneberg vom Cup-Veranstalter Fest GmbH.

Eine andere (altbekannte) Erkenntnis: Wer stark beginnt, muss nicht unbedingt so weitermachen. Das betraf nicht nur den regionalen Favoriten 1. SC Göttingen 05, sondern auch Bundesligateams wie den FC Schalke 04, der zu Beginn einen bärenstarken Eindruck machte und dann durchaus Schwächen zeigte. Jedoch kann es auch andersherum gehen. Beispiel Hannover 96 – die „Roten wurden einmal mehr dem Ruf als Turniermannschaft gerecht: „Es hat sich bewahrheitet, dass Hannover sehr stark spielen kann“, sagt Renneberg.

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Die „Regios“ haben früher öfter für Überraschungen gesorgt. Das mag aber nicht mit der Schwäche der regionalen Vertreter zusammenhängen, sondern vielmehr mit der Professionalisierung der Nachwuchsarbeit in den Fußball-Internaten von Spitzenteams. Trotzdem gab es teilweise starke Auftritte der Teams aus der Region, zum Beispiel das siebenminütige Bollwerk des JFV West im Viertelfinale gegen Fulham FC. „Mit den Leistungen und Resultaten der regionalen Teilnehmer sind wir glücklich. Es hat sich gezeigt, dass die Einladung für den JFV West richtig war“, sagt Renneberg.

Von Eduard Warda

08.01.2018
08.01.2018
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