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Fußball vor Ort Sparta dominiert - und verliert 0:2
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Sparta dominiert - und verliert 0:2
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20:06 04.03.2012
Quelle: SPF
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Göttingen

In der Tat wissen etwa 150 Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz am Greitweg über weite Strecken der Begegnung nicht, welches Team mitten im Abstiegskampf steckt und welches souveräner Spitzenreiter ist. Dabei muss der Gastgeber bereits nach einer Viertelstunde einen Nackenschlag einstecken: Bei einem Freistoß von Renelli schnappt die Abseitsfalle nicht zu, und drei Wolfsburger tauchen völlig frei vor Feddern auf. Klamt kann sich zum 0:1 die Ecke aussuchen (15.).

In der Folge verläuft die Begegnung einige Zeit wie erwartet: Lupo Martini dominiert, Sparta reagiert. Doch noch vor der Pause werden die Rot-Weißen für ihr engagiertes Spiel mit den ersten Torchancen belohnt, als Gutsche einen Matezki-Freistoß entschärft (36.) und Zackenfels’ Außenrist-Versuch abgefälscht am linken Pfosten vorbeistreicht (42.). Noch besser ist freilich die Möglichkeit für den Wolfsburger Giandolfo, dessen Schuss von Feddern per Glanzparade um den Pfosten gelenkt wird (40.).

Nach der Pause übernimmt Sparta endgültig das Zepter, kauft Lupo Martini regelrecht den Schneid ab. Die besten einer Reihe von hochkarätigen Chancen verpassen Matezki am kurzen Pfosten (49.), Zackenfels, der einen Schritt zu spät kommt (58.), Siric, dessen Schuss von der Linie gekratzt wird (59.), und der eingewechselte Weska (67., 75., 76.). Trainer Metenyszyn versucht alles, stellt mit Weskas Einwechslung auf ein 4-4-2-System um, opfert beide Sechser für die Offensive, und seine Spieler bemühen sich – umsonst: Renellli, neben Spartas Kazmierczak auffälligster Akteur, trifft mit der einzigen Gäste-Chance des zweiten Durchgangs kurz vor Spielende zum 2:0 (89.).

„Das Tor zum Schluss war egal, aber in der zweiten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft. Uns hat nur das Quäntchen Glück gefehlt“, sagt Sparta-Coach Metenyszyn. „Ich denke, wir haben gezeigt, dass Sparta lebt. Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen.“ Eine unverdiente Niederlage für den Gastgeber, der auch noch damit leben muss, dass die direkten Konkurrenten Vorsfelde und Wolfenbüttel überraschend punkten. Sparta bleibt damit Vorletzter.

Sparta: Feddern – Huck, Vogelsang, Witschewatsch, Strauß – Zani (77. Stehl), Schwarze (57. Weska) – Matezki, Siric, Kazmierczak – Zackenfels.

Tore: 0:1 Klamt (15.), trifft freistehend nach einem Renelli-Freistoß aus fünf Metern links oben; 0:2 Renelli (89.), hämmert bei schnellem Wolfsburger Vorstoß den Ball aus zentraler Position unter die Latte.

Von Eduard Warda