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Fußball vor Ort Sparta dreht auf, ESV Rot-Weiß baut ab
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Sparta dreht auf, ESV Rot-Weiß baut ab
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19:39 14.10.2013
Von Michael Geisendorf
Mit viel Elan: ESV-Stürmerin Johanna Becker (oben) überläuft Limmers Sabina Schmeding. Quelle: Theodoro da Silva
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Göttingen

Dagegen geriet Sparta beim PSV GW Hildesheim mit 0:1 ins Hintertreffen, drehte die Partie in der zweiten Halbzeit aber zum 3:1 und behauptet die Tabellenspitze.

ESV Rot-Weiß – TSV Limmer 1:3 (1:2). Für ESV-Trainer Hans-Werner Wehmeyer ist es eine „dumme, überflüssige Niederlage“, hätte seine Mannschaft den Sack doch schon bis zur Pause zumachen können. „Schon vor dem 1:0 hatten wir eine hundertprozentige Chance und danach bis zur Hälfte der ersten Halbzeit noch drei weitere.

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Limmer hat bis dahin überhaupt nicht stattgefunden und sich in der ersten Hälfte keine einzige Torchance herausgespielt“, berichtete Wehmeyer. Doch der erste Schuss aufs ESV-Tor landete gleich zum 1:1 in den Maschen, ebenso wie der zweite zum 1:2. Rot-Weiß drückte weiter, aber ohne zählbaren Erfolg, kassierte statt dessen durch einen Konter das 1:3.

„Bis zur 70. Minute hat meine Mannschaft noch gegengehalten, dann aber zunehmend resigniert. Im gleichen Maße gewann Limmer die Oberhand und erspielte sich noch einige gute Chancen“, schilderte der ESV-Coach das bittere Ende einer Begegnung, die verheißungsvoll begonnen hatte. – Tore:  1:0 Dieckgerdes (7.), 1:1 Glowatzki (25.), 1:2 Glowatzki (31.), 1:3 Koc (49.).

PSV GW HildesheimSparta 1:3 (1:0). Oberflächlich betrachtet sei die Partie in Hildesheim wie beinahe jedes Spiel der Spartanerinnen verlaufen: Einen Rückstand zur Pause dreht der Spitzenreiter in einer fulminanten zweiten Halbzeit noch zum Sieg. „Diesmal gab es bei uns aber – wie sonst üblich – keine chaotischen 20 Anfangsminuten“, unterstrich der Coach.

„Vielmehr haben wir von Beginn an gut gespielt, allerdings vergessen, Tore zu machen.“ Der einzige Treffer, den die Gäste vor der Pause erzielten, sei wegen Abseits nicht anerkannt worden. „Warum weiß ich immer noch nicht“, so Meyer. So geriet der Tabellenführer durch einen gut herausgespielten Treffer der keineswegs schwachen Hildesheimerinnen mit 0:1 in Rückstand, ließ sich davon aber nicht entmutigen.

„In der zweiten Halbzeit haben wir unsere Stärken ausgespielt, sind sehr entschlossen aufgetreten und haben noch verdient gewonnen“, berichtete der Sparta-Coach.
Tore: 1:0 Arzbach (33.), 1:1 Papen (54.), 1:2 Kottrup (58.), 1:3 Reichpietsch (64.).