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Fußball vor Ort Sparta muss Kader fast komplett umkrempeln
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Sparta muss Kader fast komplett umkrempeln
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18:08 15.07.2013
Beinahe ein komplett neues Team: Sparta mit Trainer Esmir Muratovic, Betreuer Jan Güllenbeck und den Neuzugängen Tim Rodemann, Sony Saciri, Fabio Weiss, Vivakaran Paramarajah, Reza Massousu, Vitali Kellert, Marko Weiss (Co-Trainer, hinten v.l.), Steffen Hackethal, Tarek Atriss, Tim Markov, Ali Nasreddine und Maurice Taubert (vorne v.l.).
Beinahe ein komplett neues Team: Sparta mit Trainer Esmir Muratovic, Betreuer Jan Güllenbeck und den Neuzugängen Tim Rodemann, Sony Saciri, Fabio Weiss, Vivakaran Paramarajah, Reza Massousu, Vitali Kellert, Marko Weiss (Co-Trainer, hinten v.l.), Steffen Hackethal, Tarek Atriss, Tim Markov, Ali Nasreddine und Maurice Taubert (vorne v.l.). Quelle: Pförtner
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Mit Torwart Clemens Zöllner, Innenverteidiger Alexander Reinhardt, Linksaußen Franz Matezki und Flügelspieler Jabril Jamal bleiben Trainer Esmir Muratovic, der im Sommer von Kreisligist SV Groß Ellershausen/Hetjershausen gekommen ist, lediglich vier Spieler, die schon vergangene Saison am Greitweg aufgelaufen sind. 13 neue Akteure muss Muratovic ins Team einbauen.

Spieler wanderten in Scharen ab

Im Gegenzug wanderten Spieler in Scharen ab. Besonders ärgern Muratovic dabei die Transfers zu Ligakonkurrent FC Grone, der fünf Sparta-Spieler auf einen Schlag verpflichtete. „Obwohl uns alle schon für nächste Saison zugesagt hatten“, sagt der Bosnier. Von den Spielern, aber auch vom FC Grone sei er menschlich schwer enttäuscht. „Es zeigt recht gut, wie es um den Fußball in Göttingen bestellt ist.“ Verzichten müssen die Roten zudem auf den erfahrenen Teammanager Wolf Kallmeyer, der sein Amt am vergangenen Freitag zur Verfügung stellte. „Ich habe mir diesen Schritt lange überlegt. Letztlich haben persönliche Gründe den Ausschlag gegeben“, erklärt Kallmeyer auf Nachfrage.

Rückkehr an den Greitweg

„Im Nachhinein bin ich froh, dass besagte fünf Spieler weg sind. Wir brauchen keinen, der nicht stolz ist, für Sparta zu spielen“, betont Muratovic. Seine Rückkehr an den Greitweg sei für den 43-Jährigen, der von 1993 bis 1995 für Borussia Mönchengladbach II und von 1998 bis 2003 für 05 die Schuhe schnürte, eine Herzensangelegenheit. „Ich fühle mich hier einfach wohl.“ Bereits 2010 hat Muratovic Sparta gemeinsam mit Heiko Bause trainiert, im vergangenen Jahr die A-Jugend gecoacht.

Resultat von „14 Tagen Hardcore“

Dass der letztjährige Tabellenfünfte inzwischen mit einem 17 Mann starken Kader trainieren kann, sei das Resultat von „14 Tagen Hardcore“, so Weiss. „Esmir und ich waren nur am telefonieren, um mit Spielern in Kontakt zu treten“, sagt der frühere erfolgreiche Frauentrainer. Löcher im Kader gebe es aber immer noch, besonders in der Verteidigung. Aktuell absolvieren drei Defensivakteure ein Probetraining und sollen nach Möglichkeit bald einen Vertrag unterzeichnen.

Erklärtes Saisonziel von Sparta ist der Sprung unter die besten Drei. „Qualitativ zählen wir neben Grone und Landolfshausen zu den drei Topklubs“, versichert Muratovic. Allerdings benötige seine nicht eingespielte Mannschaft Zeit, was sich aufs Punktekonto in der Hinrunde auswirken kann. Taktisch plant der Coach ein 4-2-3-1-System. Das hat Sparta schon in der abgelaufenen Serie gespielt. Zumindest etwas, was nicht gänzlich neu ist.

Von Rupert Fabig

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