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Fußball vor Ort TSV Landolfshausen mit vier Neuzugängen und einem Abgang
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort TSV Landolfshausen mit vier Neuzugängen und einem Abgang
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17:58 15.07.2013
Neue Akteure mit Trainer Ingo Müller (l.): Hannes Verberg, Marius Pomper, Felix Julian Schuler und Co-Trainer Mark Schnitzker (von links).
Neue Akteure mit Trainer Ingo Müller (l.): Hannes Verberg, Marius Pomper, Felix Julian Schuler und Co-Trainer Mark Schnitzker (von links). Quelle: Pförtner
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Landolfshausen

Dabei wird die Mannschaft des 48-Jährigen von fast allen Konkurrenten als heißer Titelkandidat gehandelt. Doch Müller hat seine Gründe, nicht nur wegen des verpatzten Starts in die vergangene Saison.

Vieles komme darauf an, ob zwei Leistungsträger zukünftig noch zur Verfügung stehen, macht der Sparkassen-Angestellten klar. Bis jetzt ist Diego Jöken der einzige Abgang. Dafür sind Hannes Verberg (Sickte/Abwehr), Felix Schuler (zuletzt Pause/Flügelspieler) und Marius Pomper (zuletzt SCW/Mittelfeld) neu dabei. Nicht zu vergessen ist Mark Schnitzker (ehemals 05, zuletzt SC Hainberg), der laut Müller als Co- und Torwarttrainer dafür sorgen soll, „dass im Training die Torleute auf ihre Kosten kommen“, und nur im Notfall das Tor hütet.

Landolfshausen 14-mal ungeschlagen

Landolfshausen zeichnete sich 2012/13 durch Serien aus, was unter anderem Tageblatt-Leser und TSV-Fan Heinz Sölter auffiel: Erst gab es sechs Niederlagen, später war Landolfshausen 14-mal ungeschlagen und nach zwei Pleiten zwischendrin weitere zehnmal ungeschlagen. „Am Anfang haben uns mit Maxi Heine und Malte Hegeler zwei wichtige Spieler gefehlt, und wir hatten schwere Gegner“, berichtet Müller.

Man habe aber die Ruhe bewahrt, ein Erfolgserlebnis gehabt und dann sein Spielsystem entdeckt. Nicht zu unterschätzen für die Erfolgsstory: ein „Glücksbringerball“. Müller erhielt ihn als neuen Spielball im Sportgeschäft. „Seitdem haben wir nicht mehr verloren.“

Mittlerweile sei man taktisch noch stärker als vor dem Umbruch in den vergangenen zwei Jahren, findet Müller. Defensiv stehe man gut, zukünftig müsse die Offensive verbessert werden. „Aber so etwas dauert lange.“ – Abgang: Jöken (unbekannt). – Zugänge: Schnitzker, Verberg, Schuler, Pomper.

Von Eduard Warda