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Fußball vor Ort Titel bleiben bei Göttinger Vereinen
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20:01 04.03.2012
Trotzt dem Titelträger beim 2:2 einen Zähler ab: der Dransfelder SC – hier mit Malte Constantinescu (r.) gegen den SVGer Flamur Nada (Mitte).
Trotzt dem Titelträger beim 2:2 einen Zähler ab: der Dransfelder SC – hier mit Malte Constantinescu (r.) gegen den SVGer Flamur Nada (Mitte). Quelle: Pförtner
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Geismar

„Wenn man als Sieger feststeht, ist die Motivation eben raus“, verdeutlichte SVG-Coach Stavros Paroglou, der bei seinen Spielern vor allem die „Konsequenz in der Defensive“ lobte. Diese fehlte lediglich im letzten Spiel: Dort sicherte sich die JSG Eintracht Höhbernsee durch einen 3:0-Erfolg gegen die SVG den Vizemeistertitel. „Wir wollten in diesem Spiel nochmal etwas reißen. Das ist uns gelungen“, verdeutlichte JSG-Kapitän Florian Soppa. Der zweite Platz sei „zwar nicht schlecht“, sagte er, „aber wir wollten schon mehr“.

Anfangs bestach die SVG nicht nur durch eine kompakte Abwehr, sondern auch durch eine außergewöhnliche Taktik: Bei jedem Wechsel von Verteidigung auf Angriff tauschten die Schwarz-Weißen ihren Torwart gegen den extrem ballsicheren Feldspieler Andreas Paroglou aus – und hatten in der Offensive so permanent Überzahl. Nach einem hart erkämpften 2:1-Auftaktsieg gegen die JSG Pferdeberg, dank eines Treffers von Kapitän Marius Krüger, gelang der SVG beim 6:1 gegen Werder Münden das beste Spiel des Turniers. Szenenapplaus von den rund 80 Zuschauern erhielten allerdings andere Spieler: zum einen der technisch versierte Schlussmann von Pferdeberg, zum anderen ein Dransfelder, der im Spiel gegen den Turnierdritten 1. FC Werder Münden einen Fallrückzieher nur knapp über den Querbalken setzte.

In dieser Begegnung kam es zu einer weiteren kuriosen Szene: Ein Mündener passte einen Freistoß zurück zum Torwart, der den Ball ins eigene Tor kullern ließ. Schiedsrichter Ishak Yaylali entschied korrekterweise nicht auf Tor, sondern auf Eckstoß – denn: „Ein Vorteil darf nie direkt zu einem Nachteil führen“, klärte er auf. Selbiges gelte draußen – „auch bei direktem Freistoß“, so Yaylali.

Im Turnier der B-Junioren siegte der JFV vor dem TSV Nesselröden und brachte den Turniersieg mit einem 1:1 gegen den Dritten JSG Friedland/Bremke I unter Dach und Fach. Spannung pur bot die letzte Turnierpartie: Zwischen TSV Nesselröden und dem JFV ging es hin und her – mal war Nesselröden virtuell Vierter, mal Zweiter. Letztlich sicherten sich die Eichsfelder dank eines 4:3-Sieges den Vizemeistertitel.

„Da wurde es zum Schluss etwas hektisch. Das ist aber normal, wenn es eng wird“, kommentierte der Hauptverantwortliche, Kreisjugendobmann Dieter Seliger. Organisatorisch sei alles reibungslos verlaufen, sagte er.

th