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Fußball vor Ort Trainer in der „Touristenbranche“
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Trainer in der „Touristenbranche“
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23:29 28.09.2012
Von Kathrin Lienig
Wollen in Osterode jubeln: die SCW-Fußballer.
Wollen in Osterode jubeln: die SCW-Fußballer. Quelle: Theodoro da Silva
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Göttingen

Sparta –TSV Wulften. „Wir sollten gewinnen, wollen gewinnen und werden auch gewinnen“, ist sich Sparta-Trainer André Metenyszyn vor der Partie gegen den Vorletzten sicher. Dennoch warnt er seine Mannschaft, den Gegner, der in dieser Saison auswärts noch keinen Punkt geholt hat, zu unterschätzen. Wieder einmal fehlen ihm urlaubsbedingt einige Spieler: „Manchmal komme ich mir vor, als sei ich in der Touristenbranche.“ Auf Eray Sen muss das Team lange verzichten, er zog sich als „Aushilfe“ in der zweiten Mannschaft einen Kreuzbandriss zu.

VfR Osterode – SCW. Im Duell der Tabellennachbarn kann sich der SCW mit einem Auswärtssieg vom Gastgeber distanzieren. „Eigentlich liegen die uns“, sagt Trainer Mark Zimmermann, der mit seiner Mannschaft „vorn dran bleiben“ möchte. Mit der Trainingssituation ist er nicht unbedingt zufrieden. „Aber die Bank füllt sich so langsam, die Studenten sind zurück. Wir werden eine gute Mannschaften in Osterode aufstellen.“

GW Bad Gandersheim – TSV Landolfshausen. TSV-Trainer Ingo Müller hatte die Bad Gandersheimer vor der Saison zu den Titelanwärtern gezählt und lag mit diesem Tipp nicht schlecht. Beim Tabellenzweiten könne man punkten. „Wir lassen uns nicht von vornherein abschrecken.“ Verzichten muss Landolfshausen auf Malte Hegeler, der sich bei seinem ersten Einsatz am zurückliegenden Spieltag wieder verletzt hat und erneut ausfällt.

SG Denkershausen/Lagershausen – SSV Nörten. Marius Lüdecke wird den Nörtenern in der ohnehin nicht so sattelfesten Abwehr fehlen. Er fällt mit einer Knieverletzung lange aus. SSV-Betreuer Detlef Ott sieht zwar eine Brisanz in dem Kreisderby , schiebt seiner Mannschaft aber angesichts der bislang gezeigten Leistungen die klare Favoritenrolle zu. „Auch wenn es bei uns in der Abwehr nicht so läuft, auf unseren Sturm ist Verlass.“