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Fußball vor Ort „Vizekusen“ triumphiert in Schuhwallhalle
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort „Vizekusen“ triumphiert in Schuhwallhalle
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19:39 10.12.2012
Kein Platz auf dem Treppchen: Eintracht Frankfurt (rote Trikots) und Hannover 96.
Kein Platz auf dem Treppchen: Eintracht Frankfurt (rote Trikots) und Hannover 96. Quelle: Pförtner
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Northeim

Den entschied Bayer vor fast 800 Zuschauern in der Northeimer Schuhwallhalle mit 3:1 gegen den VfL Wolfsburg für sich, und nahm damit Revanche in der Neuauflage des Endspiels von 2010. Das Siegertreppchen komplettierte die TSG 1899 Hoffenheim mit einem 3:2-Sieg über Eintracht Frankfurt im Neunmeterschießen.

„Die haben wirklich einen guten Ball gespielt und verdient gewonnen“, sagte Turnierorganisator Danny Bachmann über den Triumph der Leverkusener. Aber auch mit dem Abschneiden des Gastgebers war der sportliche Leiter des JFV zufrieden. Zwar schieden die Hausherren in der Vorrunde punktlos aus, gaben sich dem Bundesliga-Nachwuchs von Fortuna Düsseldorf aber nur mit 0:1 geschlagen. In der Trostrunde um die Plätze neun bis 14 gelang den Northeimern sogar ein 1:0-Erfolg über die Junioren des Drittligisten Arminia Bielefeld.

Dadurch schlossen die Südniedersachsen das Turnier als 13. noch vor den Westfalen ab. „Das war der sportliche Lichtblick für uns. Die Hauptrolle haben wir ohnehin nicht angestrebt, die spielen ganz andere“, betonte Bachmann. Für die Heimelf der Trainer Philipp Weißenborn und Sven Fischer ging es darum, Erfahrungen zu sammeln. „Allein das hohe Spieltempo war völlig neu.“

Nach Fusion der Jugendabteilungen des JFC Roswitha-Stadt und Eintracht Northeims zum JFV Northeim im vergangenen Jahr „sei klar gewesen, dass das deutschlandweit am stärksten besetzte Hallenturnier für U-14-Teams auf kurz oder lang in Northeim stattfindet“, so Bachmann. Trotz reichlich Lampenfieber hätte der Cup die fünf vorherigen Auflagen in Freden/Leine noch getoppt.

„Mündlich haben fast alle Vereine schon eine Zusage fürs kommende Jahr gegeben“, freute sich der 35-Jährige. Auch Borussia Dortmund, Cup-Gewinner 2011, will beim nächsten Mal wieder dabei sein.

In der Zukunft würden die Veranstalter gerne noch mehr Zuschauer aus der Region anlocken. „Ich glaube die 1000er-Marke haben wir nicht geknackt“, sagt Mitorganisator Martin Sander. Daran sei allerdings auch die schlechte Witterungslage schuld gewesen. Ein zusätzlicher Publikumsmagnet wäre die Teilnahme des FC Bayern München. „Die Bayern zu bekommen, ist selbst bei dieser Konkurrenz schwieriger, als man denkt. Deren Mannschaften spielen in diesen Altersklassen oft nur bei regionalen Turnieren“, erklärt Bachmann.

fab