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Fußball vor Ort Vorbereitungen in Göttinger Lokhalle laufen auf Hochtouren
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20:59 29.12.2017
Der Aufbau für den Sparkasse & VGH Cup, der am 5. Januar 2018 in der Göttinger Lokhalle beginnt, ist in vollem Gange. Quelle: Christoph Mischke
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Göttingen

„Es sieht sehr gut aus: Knapp eine Woche vor Turnierbeginn liegt der Rasen“, sagt Jonathan Döhling, Pressesprecher des Sparkasse & VGH-Cups am Freitag, während um ihn herum geschraubt, getackert und geackert wird. „Der Aufbauplan ist dieses Jahr sehr entspannt, weil wir schon vor Weihnachten in die Halle konnten. Das macht die ganze Logistik einfacher.“

Dennoch haben die Helfer um Technikchef Andreas Riedel alle Hände voll zu tun. „Die Techniker sind alles Ehrenamtliche. Mit ihnen sind 150 Freiwillige am Turnier beteiligt“, sagt Döhling. „Ohne die wäre das Turnier nicht möglich.“ Teilweise nehmen sich die guten Seelen des Cup zwei Wochen Urlaub, um Teams und Zuschauern perfekte Rahmenbedingungen zu liefern. „Das hat viel mit Leidenschaft zu tun, das sind fast alle Fußballer“, erklärt Döhling. „Viele kennen das Turnier seit zehn, zwanzig Jahren, die sind einfach mit Herzblut dabei.“

So wie Technikchef Riedel. „Die großen Geschichten wie Spielfeld und Banden haben wir sehr gut geschafft“, sagt er, während er mit Kollegen ein Werbebanner fixiert. Seit Mittwoch sind sie in der Halle, jeden Tag acht bis zehn Stunden. „Das sind volle Arbeitstage“, sagt Riedel, der trotz der vielen Arbeit alles im Blick haben muss. Hängen die Banner alle an der richtigen Stelle? Stehen die Tribünen korrekt? Sind alle Logos auf dem Geläuf aufgebracht? Und, und, und.

Der Kunstrasen ist natürlich das Wichtigste. „Der gehört uns, den haben wir 2014 angeschafft“, sagt Döhling. „Er wird jedes Jahr wiederverwendet und hält fünf bis sechs Jahre.“ Der Rasen besteht aus etwa ein Quadratmeter großen Puzzleteilen, die einfach zusammengefügt werden müssen. „Dann wird noch das Granulat eingefegt, fertig“, sagt Döhling. Unter dem Rasen befinde sich eine Schaumstoffschicht. „Die gleicht Unebenheiten aus und ist schonender für die Gelenke“, erklärt der Cup-Sprecher. Früher habe es noch einen Rollrasen gegeben, der vernäht und verklebt worden sei. Dazu nur eine dünne Gummiunterlage. „Da hat man fast auf dem Betonboden gespielt.“

Vergangenheit. Das käme bei Michael Zeitz ohnehin nicht in die Tüte. Der 45-Jährige, der von allen nur „Rasenmeister“ genannt wird, ist seit ungefähr sieben Jahren als Helfer dabei, so genau weiß er das gar nicht. Egal. „Das hier macht man nur, wenn man fußballverrückt ist“, sagt der Selbstständige, der während des Turniers eine Pause vom Job macht. „Das Schöne ist, dass man hier mit Freunden zusammenarbeitet“, sagt Zeitz und deutet lachend auf Technikchef Riedel: „Andreas war mal mein Fußball-Trainer.“

„Es ist einfach schön, beim größten A-Jugend-Turnier Europas dabei sein zu dürfen“, erklärt Zeitz. „Das findet man nicht überall. Es ist schön, ein Teil des Ganzen zu sein.“

Das unterstreicht auch Anja Kiuntke, die seit drei Jahren zum Orga-Team gehört und sich vornehmlich um den Catering-Bereich kümmert. Auch sie hat sich extra frei genommen. Warum? „Weil es Spaß macht, es um eine tolle Veranstaltung geht und die Leute nett sind“, sagt Kiuntke, deren Mann ebenfalls zum Team der Freiwilligen gehört. Außerdem finde sie es spannend, auf diese Weise einen Blick hinter die Kulissen werfen zu können. Und überhaupt: „Ein Turnier dieser Größe und mit so klangvollen Namen, das ist einzigartig für eine Stadt wie Göttingen, einfach phänomenal“, sagt sie, die sich schon auf den ersten Turniertag freut: „Morgens ist noch alles still in der Halle, und dann wird es immer lauter, das ist schon toll.“

Von Andreas Fuhrmann

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