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Fußball vor Ort Ziel des JFV Rhume-Oder lautet Zwischenrunde
Sportbuzzer Fußball Fußball vor Ort Ziel des JFV Rhume-Oder lautet Zwischenrunde
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17:06 29.12.2017
Der JFV Rhume-Oder will beim Sparkasse & VGH-Cup 2018 nach langer Zeit endlich mal wieder die Zwischenrunde von Europas größtem Hallenfußballturnier für A-Junioren erreichen. Quelle: R
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Göttingen

Über mangelnde Unterstützung kann sich der JFV Rhume-Oder nicht beschweren: Der Bezirksligist gehört beim Sparkasse & VGH-Cup in der Lokhalle traditionell zu den Teams mit dem lautstärksten Anhang. Das wird auch ab dem 4. Januar wieder so sein.

„Das ist eine gewachsene Geschichte“, sagt Co-Trainer Jörg Hungerland vor Beginn des internationalen Hallenturniers für A-Juniorenteams. „Der JFV ist auf einer dörflichen Gemeinschaft aufgebaut, in der Jeder jeden kennt.“

Die A-Junioren fungieren beispielsweise als Trainer der jüngeren Nachwuchsmannschaften, und die Jugendkicker zahlen das zurück mit frenetischer Anfeuerung. „Die sind schon richtig heiß auf die Lokhalle“, berichtet Hungerland. „Die B-Junioren treffen sich traditionell, basteln etwas und geben dann in der Lokhalle Gas.“

Mit der Bezirksliga-Hinrunde, nach der die JFVer auf dem vierten Platz überwintern, sind die Verantwortlichen alles in allem zufrieden: So wurde unter anderem der Spitzenreiter SVG Göttingen mit 1:0 geschlagen, dafür ließen die Eichsfelder A-Junioren aber in anderen Begegnungen Punkte liegen.

Positiv stimmt die Rhumer, dass sie noch drei Nachholspiele haben, also theoretisch bei drei Erfolgen fast bis zum Tabellenführer aufschließen können. Verantwortlich für die Offensivstärke der Mannschaft mit 31 Toren in elf Spielen ist unter anderem der 16-jährige Torjäger Tim Jünemann, der in acht Partien neunmal getroffen hat. „Er hat den gewissen Instinkt, steht an der richtigen Stelle und ist als etatmäßiger Elfmeterschütze auch cool vom Punkt“, sagt Hungerland.

Die Auslosung des Sparkasse & VGH-Cups lief für den JFV ganz nach Wunsch: Rhume-Oder trifft auf den Cupverteidiger und Top-Favoriten Manchester United, den Vorjahresfinalisten Hannover 96 und die Königsblauen von Schalke 04 – in diesen Spielen sind die Erfolgsaussichten freilich überschaubar. Aber auch die regionale Konkurrenz ist stark: Die JSG Radolfshausen/Eichsfeld hat als Tabellenführer der Kreisliga noch kein Spiel verloren, Tuspo Petershütte aus der Landesliga ist für Hungerland „schwer einzuschätzen“. Der Kreisligist FC Gleichen muss in jedem Fall geschlagen werden, wollen die Rhumer weiterkommen.

„Wir waren in einer anderen Kooperation 2009 in der Zwischenrunde, jetzt wird es mal wieder Zeit“, unterstreicht Hungerland und fügt hinzu: „Wir sind guter Dinge, dass wir das Ziel erreichen können. Die Jungs wollen auf jeden Fall alles dafür geben.“

Die Frage sei in jedem Jahr nur: „Wie haben die Spieler ihre Nerven im Griff?“ Vor 3000 Zuschauern zu spielen, ist alles andere als alltäglich, zumal diesmal viele Akteure des jüngeren Jahrgangs dabei sind. Andererseits waren diese beim Cup im Januar 2017 noch B-Junioren – und kennen sich damit als lautstarke JFV-Fans der vergangenen Auflage bestens mit der Lokhallen-Atmosphäre aus.

Von Eduard Warda

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