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Allstar Day in Göttingen Basketballer werden beim Allstar Day in der Lokhalle Göttingen gefeiert
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19:48 14.01.2018
BG-Kapitän Michael Stockton wird beim Einlaufen zum Allstar Game von den anderen „Internationals“ begrüßt. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengetragen.

Wie war die Stimmung?

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Bestens! Vor allem beim Dreier-Contest der Legenden und beim Dunking-Wettbewerb gingen die Zuschauer mit. Aber selbst beim Allstar Game, das wegen seines Show-Charakters traditionell von den eingefleischten Basketballfans kritisch gesehen wird, kam hin und wieder Stimmung auf.

Was kam am besten an?

Ganz klar der Dreier-Wettbewerb der Legenden. „Kulle“ Kulawick als verloren geglaubter und heimgekehrter Sohn euphorisierte die Lokhalle, die prompt zur Lokhölle wurde.

Wer gewann den Dunking-Contest?

And the winner ist: Jamar Abrams von den Giessen 46ers, der allerdings im Elchinger Pro-B-Spieler Brian Butler einen sprunggewaltigen Gegner hatte: Butler übersprang ein Mountainbike mit Fahrer, der übersprang die Profis Peyton Siva (Berlin) und Trey Lewis (Ulm), die sich als Hindernisse vor den Korb stellen mussten, und er hätte auch das Gänseliesel übersprungen, wäre es nicht auf dem Marktplatz in der Erde vermauert – ein echtes Känguru!

Abrams musste im letzten Versuch alles geben, und das tat er: Der Gießener Spieler nahm einen Riesenanlauf, schleuderte den Ball bis fast an die Decke, machte einen Satz, als sei die Schwerkraft kurzzeitig ausgeschaltet, und stopfte das vom Boden abgeprallte Spielgerät in die Reuse. Die Reaktion: Jury-Mitglied Wilbert Olinde verbeugte sich spontan. Während das Publikum uneins war, sah die dreiköpfige Jury einstimmig Abrams vorn. Die beste Show hatte zuvor der dritte Dunker im Bunde abgeliefert: Julian Gamble von den Telekom Baskets Bonn: Beim ersten Dunk trat er einem Donald Trump-Double, sich am Ring festhaltend, gekonnt in die Gummimaske, vor dem zweiten rappte er zusammen mit seinem kleinen Sohn Jay.

Wer triumphierte beim Dreier-Contest der Profis?

Maodo Lo von Brose Bamberg hatte die Nase vorn: 17 Punkte reichten zum Sieg vor Thomas Walkup (Ludwigsburg/16) und Peyton Siva (Berlin/15), der dabei von der Mittellinie traf.

Wie lief das Allstar Game?

„Lass uns ein Spektakel feiern, Defense ist was für Langweiler!“, war das Motto. Die „Internationals“ gewannen einmal mehr gegen die „Nationals“, diesmal mit 145:132. Bester Werfer war Peyton Siva mit 23 Punkten, der anschließend auch als „MVP“, als wertvollster Spieler. ausgezeichnet wurde.

Wie verkaufte sich BG-Kapitän Michael Stockton?

Hervorragend. Die Stats wiesen ihn als effizientesten Spieler aus, das Zusammenspiel insbesondere mit Jared Cunningham vom FC Bayern klappte prächtig, und selbst erzielte er acht Punkte. „Es war eine wahnsinnig gute Stimmung“, sagt er über die Lokhallen-Atmosphäre.

Von Eduard Warda