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Frauenfußball-WM 2011 Wolfsburg freut sich auf Viertelfinalspiel der DFB-Frauen
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11:42 07.07.2011
Foto: Celia Okoyino da Mbabi (M.) mit ihren Teamkolleginnen Bianca Schmidt (l.) and Kerstin Garefrekes.
Celia Okoyino da Mbabi (M.) mit ihren Teamkolleginnen Bianca Schmidt (l.) and Kerstin Garefrekes. Quelle: dpa
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Wolfsburg

Gastgeber Wolfsburg fiebert dem WM-Viertelfinale der deutschen Fußball-Frauen entgegen. In der Stadt des deutschen Männer-Meisters von 2009 kämpft die DFB-Auswahl am Samstag (20.45 Uhr/ZDF und Eurosport) gegen Japan um den Einzug unter die letzten Vier bei der Heim-WM. „Wir sind begeistert, dass jetzt tatsächlich Deutschland in der Arena im Allerpark das Viertelfinale bestreitet. Besser hätte das Spiel gar nicht laufen können“, kommentierte Oberbürgermeister Rolf Schnellecke sichtlich erfreut.

Wolfsburgs OB hatte mit rund 2000 Fans den 4:2-Sieg des Titelverteidigers gegen Frankreich am Dienstagabend im WM-Cafe auf der Fanmeile verfolgt. „Das war Dramatik pur und ein echtes Wechselbad der Gefühle“, sagte Stadtsprecher Ralf Schmidt.

Das vierte und letzte WM-Spiel in Wolfsburg ist seit Wochen ausverkauft. Die meisten Fans und Experten hatten im Vorfeld mit dem Gruppensieg des Titelverteidigers und dem damit verbundenen Umzug nach Niedersachsen gerechnet. Doch nach zwei holprigen Siegen schien der allseits erwartete Auftritt des DFB-Teams in Wolfsburg in Gefahr zu geraten.

Entsprechend groß war die Erleichterung und der Jubel nach dem „heißen Tanz“ gegen die Französinnen. Oberbürgermeister Schnellecke wollte es sich nicht nehmen lassen, die DFB-Auswahl am Mittwochnachmittag auf dem Bahnhof zu begrüßen.

Für die drei deutschen Nationalspielerinnen Martina Müller, Verena Faißt und Lena Goeßling ist es die Rückkehr an ihre alte und neue Wirkungsstätte. Goeßling, die gegen Frankreich in der Startelf stand, verstärkt in der nächsten Bundesliga-Saison den VfL Wolfsburg mit Müller und Faißt. „Obwohl ich nur auf der Bank saß, habe ich mit Herz und Leidenschaft mitgefiebert. Wir freuen uns nun auf das Spiel in Wolfsburg gegen Japan“, sagte Faißt.

jhe/dpa

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