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Sportler der Woche Neele Eckhardt: Nerven wie Drahtseile
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22:04 18.07.2013
Neele Eckhardt
Neele Eckhardt
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Göttingen

 „Jetzt alles oder nichts“, denkt sie sich in diesem Moment. Dynamischer Anlauf, Hop, Step, Jump: 13,16 Meter. Das bedeutet den Einzug ins Finale der besten Acht. Bei dieser Weite bleibt es für die Athletin der LG Göttingen – Platz acht bei der EM.

Die Jura-Studentin muss Nerven wie Drahtseile besitzen. Schon bei der Deutschen U-23-Meisterschaft in Göttingen setzt sie nach zwei Fehlversuchen im entscheidenden dritten zum dreifachen Sprung auf die Bronzemedaille an. Ähnlich abgeklärt zeigt sie sich bei der Kontinental-Meisterschaft im „Manchester des Nordens“.

Probleme beim Anlauf gehabt

„Dabei habe ich mich am Wettkampftag nicht so gut gefühlt. In der Quali lief es viel besser“, sagt Eckhardt. Um die Medaillen oder gar den Sieg kämpft die aus Albringhausen südlich von Bremen Stammende nicht. Europameisterin Gabriela Petrova springt mit 13,91 Metern in einer anderen Liga. „Mit der Platzierung kann ich leben, von der Leistung her sollte es in diesem Jahr aber weiter gehen“, sagt die Achte der U-20-WM von 2010 im kanadischen Moncton.

Die ganze Saison über habe sie Probleme beim Anlauf gehabt. Diese gilt es gemeinsam mit Trainer Frank Reinhardt zu analysieren. Schließlich hat Eckhardt noch große Sprünge vor: Olympia 2016 in Rio ist das Ziel. Dafür sind Weiten jenseits der 14 Meter notwendig – und zwar konstant, nicht nur im dritten Versuch.

fab