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Sportler der Woche Rasanter Radsportler: Johannes Hippler
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20:37 18.09.2014
Johannes Hippler. Quelle: EF
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Rüdershausen

„Es wird sehr knapp werden, weil meine Gegner sehr stark sind. Ich werde sehr angespannt sein, aber das meistere ich schon“, gibt sich das Eichsfelder Radsporttalent optimistisch.

In Münster werden acht Benotti-Teamkollegen „nur für ihn fahren“, berichtet Johannes Vater, „schließlich kann jede Sekunde am Ende entscheidend sein“.  Noch können seine Konkurrenten bei einem Rennen in Freiburg, bei dem Hippler nicht an den Start gehen wird, Punkte gutmachen.

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Für den Saisonausklang, bei dem der 15-Jährige in seinem letzten Jugendjahr über 110 Kilometer starten wird, hat sich der rasante Radsportler einiges vorgenommen. „Ich will möglichst weit vorne mitfahren und peile einen Schnitt von 35 Stundenkilometern an.“

Sein Vater, der ihn zu allen Rennen begleitet, ist – unabhängig vom Saisonfinale – sehr stolz auf den Filius. „Vor der Saison hatten wir mit einem Platz auf dem Podium geliebäugelt. Dass es so gut laufen würde, sieht man aber erst immer im Laufe der Saison.“

Einige andere Sportarten getestet

In dieser sahen die Mitstreiter wenn überhaupt nur das Hinterrad des Gieboldehäuser Realschülers, der schon einige andere Sportarten getestet hat: „Vom Tischtennis bis zum Ju-Jutsu war alles dabei.“ Doch eine Mountainbike-Tour mit seinem Vater brachte Johannes schließlich auf den Geschmack. Nach den ersten Freizeittouren auf dem Rennrad hatte der Langdistanz-Fahrer, der jedoch auch im Sprint auftrumpfen kann, Blut geleckt.

Nun soll in Münster die bisherige Krönung in Form des German-Cycling-Cup-Titels folgen. Stünde der Rüdershäuser am Ende wirklich ganz oben auf dem Podest, dann hätte das angenehme Folgen: „Mein Vater hat mir schon verraten, dass dann eine kleine Feier geplant ist und Gäste kommen.“

In der kommenden Saison will der 15-Jährige – dann in der Juniorenklasse – auch aufgrund der steigenden Anforderungen in der Schule nur noch regionale Rennen bestreiten: „Mit meinem wöchentlichen Trainingspensum von circa 200 Kilometern kommt  man bei den Junioren nicht mehr weit.“

cro

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