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Sportler der Woche Vierfache Torschützin Laura Goebel
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20:14 16.10.2013
Quelle: Archiv
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Göttingen

In erster Linie zwar, um an der Georgia Augusta ihr Jura-Studium zu beginnen. In zweiter Linie sorgt sie aber seitdem für reichlich Torgefahr auf Seiten der Rot-Weißen. Beim 7:0-Sieg gegen den FC Hettensen am Wochenende gelang ihr sogar eine Vier-Tore-Gala.

18 468 Kilometer Luftlinie trennen die 18-Jährige von ihrer Familie in Christchurch. Vor fünf Jahren zog die Mittelfeldspielerin mit ihren Eltern aus Mainz in die knapp 390 000 Einwohner zählende Ostküstenstadt, in der ihre Mutter eine Anstellung als Ärztin gefunden hatte.

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Dort kickte Goebel für Halswell United. Den weltbekannten Maori-Tanz Haka lernte sie zwar nicht, verdankte der dortigen fußballerischen Ausbildung aber ihre ungemeine Laufstärke. „Hier in Deutschland wird dagegen mehr Wert auf Technik gelegt“, hat die Spartanerin festgestellt.

Zwar vermisse Goebel, die vor neun Jahren mit dem Kicken begann, ihre Familie. „Dank Telefon und Skype ist das aber halb so wild.“ Für das Studium in Deutschland entschied sich die Hobby-Pianistin, weil ihr das Leben hier besser gefalle als auf dem Inselstaat im Pazifik – ein echter Glücksfall für Sparta-Trainer Michael Markov, der die zurückhaltend wirkende Torjägerin in Mittelfeld und Sturm einsetzen kann.

„Die Atmosphäre bei Sparta ist total super“, betont Goebel. Daher sei sie auch noch längst nicht wieder reif für die Insel: „Ich will die nächsten Jahre in Göttingen bleiben. Und, wenn möglich, mit Sparta aufsteigen.“

Von Rupert Fabig