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Tageblatt-Eurotrainer Mittelfeld bereitet Sartorius-Chef Kopfzerbrechen
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18:00 05.06.2012
Von Mark Bambey
Fiebert der EM entgegen und freut sich auf das Public Viewing in der Göttinger Lokhalle: Sartorius-Chef Joachim Kreuzburg.
Fiebert der EM entgegen und freut sich auf das Public Viewing in der Göttinger Lokhalle: Sartorius-Chef Joachim Kreuzburg. Quelle: Hinzmann
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So war Kreuzburg froh, dass ihm zur Entscheidungsfindung ein externer Berater zur Verfügung stand: die achtjährige Fußballerin Elisabeth Kirchhoff. 

„Es ist ja unglaublich, wie viele hervorragende Mittelfeldspieler es in Europa gibt. Hier die richtige Auswahl zu treffen, ist ja nahezu unmöglich“, sagt der 47-jährige Vorstandsvorsitzende der Sartorius AG. Mit dem in Göttingen ansässigen und weltweit fast 5000 Menschen beschäftigenden Labor- und Prozesstechnologie-Anbieter hat er im Jahr 2011 einen Jahresumsatz von 733 Millionen Euro erzielt. Sich bei Superstars wie Özil, Schweinsteiger, Iniesta, Fabregas, Sneijder, Pirlo, Ribery oder Gerrard auf vier Akteure zu beschränken, sei „alles andere als einfach“. Überrascht sei er auch gewesen, dass Top-Akteure wie zum Beispiel Xavi, Götze oder Müller erst gar nicht zur Auswahl stehen. Die Frage, ob er abweichend am liebsten im 2-6-2-System agieren lassen würde, weist er lächelnd zurück: „Nein, ich denke, dass das 4-4-2-System das sinnvollste ist. Es scheint mir die beste Abwehrformation zu sein, mit der offensiv agiert werden kann.“

Tochter berät

Eine große Hilfe bei der Auswahl seines Mittelfeldes sei für ihn Elisabeth Kirchhoff gewesen. Die achtjährige Tochter von Petra Kirchhoff, Leiterin der Sartorius-Unternehmenskommunikation, ist ein großer Fußball-Fan und spielt selbst bei den Mädchen der SVG 07. „Sie hat sich unglaublich viel Mühe gegeben. Besonders imponiert hat mir, dass sie sehr akribisch auf die taktische Ausrichtung geachtet hat“, betont Kreuzburg.

Als ehemaliger Handballspieler habe der in Brakel bei Höxter aufgewachsene Kreuzburg den Bundesligafußball zuletzt nicht so regelmäßig verfolgt. „Auf die Spiele der Nationalmannschaft freue ich mich aber. Die sind etwas Besonderes, denn die Stimmung ist immer extrem positiv“, sagt der in seiner Jugend mit Borussia Mönchengladbach sympathisierende Kreuzburg. Um die Spiele der deutschen Nationalmannschaft beim Public Viewing mit Stadionatmosphäre zu erleben, rät Kreuzburg, das Sartorius EM-Village in der Göttinger Lokhalle zu besuchen: „Ich erinnere mich an Spiele der Deutschen bei der WM 2006, da ist bei den Toren beinahe das Lokhallen-Dach weggeflogen. Die Stimmungsexplosionen waren grandios. Ich hoffe, dass wir das wieder erleben werden.“

Er selbst werde zumindest das dritte Gruppenspiel der Deutschen am 17. Juni gegen Dänemark im Sartorius EM-Village sehen. Bei den anderen Gruppenspielen sei er leider nicht in Göttingen. Er sei dienstlich unterwegs. Wichtige und wegweisende Entscheidungen müssen gefällt werden.
Joachim Kreuzburgs Aufstellung (4-4-2): Casillas – Lahm, Pepe, Piqué, Cole – Özil, Fabregas, Poulsen, Ribery – C. Ronaldo, Lewandowski.

Eurotrainer

Beim Tageblatt-Gewinnspiel Eurotrainer können sich Interessierte noch bis zum Freitag, 8. Juni, um 18 Uhr anmelden. Bis zum gestrigen Dienstag (15 Uhr) hatten sich 2580 Teilnehmer registriert. Wer Eurotrainer werden will, muss unter eurotrainer.de/gt seine persönliche EM-Mannschaft zusammenstellen. Der Sieger gewinnt einen neuen VW Up. Insgesamt sind Preise im Wert von etwa 21 000 Euro zu gewinnen.

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Das EM-Fieber steigt. In drei Tagen, am Freitag um 18 Uhr, beginnt mit dem Eröffnungsspiel zwischen Polen und Griechenland die Fußball-Europameisterschaft. Bis Freitag um 18 Uhr können deswegen noch Teilnehmer am Tageblatt-Gewinnspiel unter eurotrainer.de/gt ihre Wunsch-Elf zusammenstellen. 

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