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Tour d'Energie 2013 Göttinger Tour d’Energie wird anspruchsvoller
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14:48 13.03.2014
Von Mark Bambey
Tour d‘Energie 2011: Zwischen Mengershausen und Jühnde blüht im Mai der Raps. Nun findet die Tour zwei Wochen früher statt.
Tour d‘Energie 2011: Zwischen Mengershausen und Jühnde blüht im Mai der Raps. Nun findet die Tour zwei Wochen früher statt. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Denn die Tour d‘Energie 2012 wartet gleich mit einer Vielzahl an Veränderungen auf, die das Göttinger Massenspektakel vermutlich noch attraktiver machen werden. Und das nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für die zehntausenden Fans und Zuschauer an den Straßen in Stadt und Landkreis.

Der bisherige Anmelderekord stammt aus dem vergangenen Jahr: 2817 Jedermänner wollten die Tour d’Energie in Angriff nehmen. Am gestrigen Dienstag (15 Uhr) zeigte die Anmelde-Anzeige auf der Homepage des Tourveranstalters Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) bereits 3042 Anmeldungen an. „Wir können wie in den vergangenen Jahren wieder eine zweistellige Zuwachsrate vorweisen. Das ist schon erfreulich beängstigend“, sagt GoeSF-Geschäftsführer Alexander Frey.

Start an Sparkassen-Arena

Bereitete der Start auf den Zietenterrassen den Organisatoren in den vergangenen Jahren aufgrund des beengten Platzes und der kurvenreichen Abfahrt einiges Kopfzerbrechen, so blicken sie ihm jetzt sehr gelassen entgegen. Bei der achten Auflage werden die Pedaleure an der Sparkassen-Arena am Schützenplatz auf die Strecke geschickt. „Hier steht wesentlich mehr Platz zur Verfügung. Und falls das Wetter mal nicht so sonnig sein sollte, ist es durch die Infrastruktur der Sparkassen-Arena für Teilnehmer und Organisatoren deutlich angenehmer“, sagt Frey, der sich über den Umzug auch deswegen freut, da deshalb die Teilnehmerzahl auf 3500 erhöht werden konnte.

Besonders stolz macht Frey die hohe und stetig ansteigende Anzahl von Teilnehmer aus dem Göttinger Stadtgebiet: „Das sind fast 700 Starter. Wir haben nicht nur ein Event erschaffen, sondern auch Menschen zum Sport gebracht.“ Dabei sei es ihm nicht wichtig, betont er, dass das Teilnehmerlimit erreicht wird: „Wir wachsen stetig. Unser Ziel ist es, dass die Teilnehmer bei einem gut organisierten Rennen ihren Spaß haben und die Zuschauer gerne kommen.“

18 Kilometer mehr

Neuerungen gibt es auch auf der großen Schleife: „Die lange Strecke wurde auf Wunsch vieler Teilnehmer verlängert. Sie ist jetzt 100 Kilometer lang, also 18 Kilometer länger und deutlich anspruchsvoller geworden“, beschreibt Frey. Das Feld der 100-Kilometer-Schleife wird erstmals auch durch die Gemeinden Friedland und Adelebsen geführt werden. „Wir stärken so den regionalen Charakter der Tour. Bei den Bürgermeistern haben wir offene Türen eingerannt. Sowohl Dinah Stollwerck-Bauer als auch Andreas Friedrichs waren sehr erfreut“, betont Frey. Ein weiterer Vorteil entsteht durch die neue Streckenführung in Bezug auf die Sicherheit der Fahrer: Die 46-Kilometer-Schleife und die neue 100-Kilometer-Runde queren sich jetzt nicht mehr.

Dass das Jedermann-Rennen nicht im Wonnemonat Mai, sondern wieder im für sein wechselhaftes Wetter bekannten April stattfindet, ängstigt Frey nicht: „Bauchschmerzen haben wir wegen des Wetters jedes Jahr. Bisher hatten wir jedoch immer Sonnenschein. Auch an unserem eigentlichen Stammtermin am letzten April-Wochenende. Aber es ist natürlich klar, dass wir mal Pech haben können.“ Regenwetter wäre jedoch eine Neuerung, auf die Organisatoren, Teilnehmer und Zuschauer im Gegensatz zu den anderen Veränderungen liebend gern verzichten würden.