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Tour d'Energie 2013 Tour d'Energie in Göttingen: Taggi-Touren erneut ein Renner
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13:56 13.03.2014
Beschleunigen beim Start in der Bürgerstraße schon fast wie die Profis: die Teilnehmer der 2,5 Kilometer langen Taggi-Tour.
Beschleunigen beim Start in der Bürgerstraße schon fast wie die Profis: die Teilnehmer der 2,5 Kilometer langen Taggi-Tour. Quelle: Theodoro da Silva
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Göttingen

Doch auch die beste Taktik schützt vor Aufregung nicht. Und die muss Jarno noch eine Weile ertragen, denn zunächst gehen die Mini-Taggis an den Start.

Nur knapp 30 Sekunden nachdem die gut 500 Zuschauer und mitfiebernden Eltern den Countdown zum Startschuss runtergezählt haben, sind alle Mini-Athleten auf ihren Zwei- (und Drei-)Rädern unter Anfeuerung von Göttinger-Tageblatt-Maskottchen Taggi im Ziel. Nur gut 100 Meter ist die Strecke in der Bürgerstraße lang.

Ole Sander überquert die Ziellinie als Erster. Für den fünfjährigen Heiligenstädter mit Vorbild Papa Peter Sander sind Siege schon zur Routine geworden. „Ist schon das zweite Rennen, das ich gewinne“, sagt er knapp und nippt weiter an seinem Apfelsaft. „Schön schnell“ ist auch Greta Helten (5) aus Nikolausberg unterwegs.

Impressionen der Tageblatt Taggi-Tour.

Ihre kleine Schwester Mattea (2) liebt es auf ihrem Laufrad etwas gemütlicher und nutzt die Zeit, um sich die an die Räder montierten Glücksbringer der anderen Fahrer genauer zu betrachten.

Dann gehen die Taggis auf ihre Runde, die sie über ein flaches Profil zum Rosdorfer Kreisel und wieder zurück führt. Während Chiara Nitschke (7) sich auf dem Rückweg „ganz schön anstrengen“ muss, fährt Cem-Luca Rosien einen lockeren Start-Ziel-Sieg heraus.

„Ich brauche keinen Windschatten, weil ich eine gute Kondition habe.“, sagt der Tuspo-Fahrer, der sich auch den vielzitierten Vorsprung durch Technik mit seinem Rennrad gegenüber den zahlreichen Mountain- und City-Bikes zu Nutze macht. Erster Gratulant im Ziel ist Jarno. Stolz zeigt der mit drei Fingern an, welchen Platz er belegt hat.

Von Rupert Fabig