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Tour d'Energie 2014 Prolog der Tour d'Energie 2014 Göttingen mit Teilnehmerrekord
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16:50 29.04.2014
Belegt beim Prolog den dritten Platz: Kai-Henrik Günther benötigt 6:47 Minuten. Quelle: Theodoro da Silva
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Das von der Agentur Personal Sports in Kooperation mit dem Tuspo Weende ausgerichtete Zeitfahren war nicht nur Prolog zur Tour d’Energie, sondern zugleich das erste Rennen des dreiteiligen Refratechnik-Zeitfahrcups.

Frieder Uflacker, Hauptorganisator der zum zehnten Mal ausgetragenen Rennserie, war mit der Auftaktveranstaltung ausnahmslos zufrieden: „Es war mit 30 Nachmeldungen und insgesamt 125 Startern der am besten besuchte Prolog aller Zeiten“, freute er sich.

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Als Erklärung für den Teilnehmerrekord führte Uflacker neben den trockenen Bedingungen die Tour d’Energie ins Feld: „Das Gros der Prolog-Teilnehmer kommt nicht aus Göttingen, sondern von außerhalb. Es trifft offenbar den Geschmack, die Tour d’Energie durch den Prolog zu einem Kombi-Event-Wochenende zu machen“, vermutet der 36-Jährige.

Nur Prolog mitgemacht

Zwar ging Sieger Risselada beim Jedermannrennen am Folgetag nicht an den Start. Dennoch war für ihn die Anreise aus Leipzig, wo der Ex-Göttinger derzeit lebt, kein Hindernis. Ebenfalls keine Hürde waren für den Zeitfahrspezialisten offenbar die 4,6 Kilometer und 80 Höhenmeter, welche er mit durchschnittlich 42 Stundenkilometern abspulte.

Während Risselada elf Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz hatte, wurde es hinter ihm enorm eng: Gerade einmal vier Sekunden lagen zwischen den Plätzen zwei und fünf. Daniel Singbeil und der Bovender Jörg-Ulrich Weide (beide 6:49) verpassten folglich nur ganz knapp das Podium.

Dort sorgte im Übrigen die schnellste Frau, Haverkamp, für ein bemerkenswertes Bild: Im Prolog-Sieger-Trikot von 2013 an den Start gegangen, durfte sie nach ihrem erneuten Triumph das aktuelle Siegertrikot über ihr altes ziehen. Das Treppchen der Frauenklasse wurde durch Christine Feger (7:59) und Carmen Burmeister (8:24) komplettiert.

Gelassen nahm Organisator Uflacker die Tatsache hin, dass Fahrer mit später Startzeit veränderte Windbedingungen vorfanden: „Immerhin gab es keinen Regen oder Sturm“, verdeutlichte er. Mit rund einer Stunde sei das Startzeitfenster grundsätzlich eng bemessen – „und wenn es dennoch mal zu einer Veränderung der Bedingungen kommt, muss man es mit Humor nehmen und einfach das Beste daraus machen“, so der Routinier.

Von Timo Holloway