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Regional 20. ADAC-Ibergrennen im Heilbad Heiligenstadt
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17:02 24.06.2015
Der Duderstädter Markus Wüstefeld startet mit seinem Mercedes AMG 190 EVO II beim 20. ADAC-Ibergrennen in Heiligenstadt.
Der Duderstädter Markus Wüstefeld startet mit seinem Mercedes AMG 190 EVO II beim 20. ADAC-Ibergrennen in Heiligenstadt. Quelle: EF
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Heiligenstadt

Weit über 150 Fahrer aus vier Nationen haben ihre Visitenkarte beim Motorsportclub Heilbad Heiligenstadt im ADAC abgegeben. „Das ist Nennungsrekord“, so Rennleiter Kevin Ferner. Und diese Gästeliste liest sich inzwischen wie ein „Who is who“ des Bergsports.

Deutsche und internationale Bergmeister sind dabei. Von Norbert Brenner über Jörg Weidinger, Klaus Hoffmann und Uwe Lang bis zu Patrik Zajelsnik, Norbert Handa und den österreichischen Staatsmeister Herbert Pregartner reicht diese Liste. In weiser Voraussicht hatte sich der ausrichtende Motorsportclub schon im Winter dafür entschieden, das enge quirlige Fahrerlager rund um den ehemaligen Busbahnhof um den Liesebühl zu erweitern, um Platz für Mensch und Material zu schaffen.

Diesen Platz werden die Mannen rund um den Vorsitzenden und Organisationsleiter auch brauchen. Denn beim Geburtstagsrennen wird es darüber hinaus noch eine Premiere geben: Der E-Mobil-Bergcup geht im Eichsfeld erstmals an den Start. Damit werden sich erstmals „Stromer“ und Hybriden vorstellen. Der Club war gern bereit, seinen Teil zur aktuellen Forschungsarbeit zu leisten und den Entwicklern und Fahrern die Möglichkeit zu geben, Stromfahrzeuge unter verschärften Rennbedingungen zu testen.

Somit ist die Prädikatsliste am Iberg wieder einmal erweitert. Dieser beliebte und berühmte Lauf zur Deutschen Bergmeisterschaft für Tourenwagen und Rennsportfahrzeuge wird zusätzlich für den DMSB Berg-Team-Cup, den KW Berg-Cup, den NSU Bergpokal im KW Berg Cup, den E-Mobil-Bergcup und die Bergmeisterschaft der ADAC-Gaue Hessen/Thüringen, Südbayern, Nordrhein und Bayern gewertet.

Die Zuschauer können sich wieder auf ein großes Spektakel auf der 2050 Meter langen und steilen Rennpiste den Holzweg zum Forsthaus hinaus freuen. Jörg Weidinger hat vor, endlich den seit dem Jahr 2010 existenten Streckenrekord für Tourenwagen des Schweizers Reto Meisel zu knacken. Der hat die Marke auf 55,924 Sekunden festgelegt. Und der Slowene Patrik Zajelsnik ist der Meinung, dass sein Bestwert für Rennsportfahrzeuge aus dem Vorjahr (53,124 Sekunden) noch unterboten werden kann. Und drei Lokalmatadore werden  versuchen, kräftig mitmischen: Markus Wüstefeld aus Duderstadt mit seinem Mercedes AMG 190 EVO II, Lars Bröker aus Großalmerode (Mitsubishi Lancer) und der Heiligenstädter Sascha Herz (Dallara F 939).

Das Training beginnt am Sonnabend um 8.45 Uhr, bis 18 Uhr dürfen die Fahrer sich an die Ideallinie herantasten. Die Wertungsläufe beginnen am Sonntag um 9 Uhr.

eb

Weitere Informationen rund um das Motorsportspektakel gibt es unter ibergrennen.de.