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Regional Boom auch bei den Jüngeren
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20:50 23.05.2016
Von Eduard Warda
Bei der 30. Auflage des Frühjahrsvolkslaufes nahmen besonders viele Schüler und Bambini teil.
Bei der 30. Auflage des Frühjahrsvolkslaufes nahmen besonders viele Schüler und Bambini teil. Quelle: Theodoro da Silva
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Göttingen

Es war keine Überraschung, dass die Grundschule Bremke als „aktivste Schule“, als Lehreinrichtung mit der größten Beteiligung, ausgezeichnet wurde: Die Schule, die gerade einmal rund 50 Schüler zählt, ist so etwas wie der Seriensieger in dieser Kategorie. Seit drei Jahren organisieren Eltern und Förderer Gruppenanmeldungen für den Fünf-Kilometer-Lauf, an der Staffellauf-Premiere nahmen diesmal vier Bremker Teams teil. „Die Kinder, großen Läufer und besonders unsere Fans waren super“, unterstreicht Angela Hoffmeister von den Bremker Initiatoren.

Staffel ausbaufähig

5 x 2 Kilometer waren bei der neu eingeführten Staffel zu bewältigen, und war die Resonanz zu Beginn der Anmeldephase eher mau, nahmen letztlich doch 18 Teams, darunter vier Sparkasse-Mannschaften, teil. „Das ist nicht schlecht“, urteilt Organisator Steffen Tiedtke, „das können wir im nächsten Jahr aber noch ausbauen.

Reichert hat neuen Schritt

Er ist der Seriensieger der Göttinger Volksläufe im Frühjahr und in der Altstadt, und auch wenn er sich seit einiger Zeit auf längere Cross-Distanzen spezialisiert hat, war ihm der Erfolg über die zehn Kilometer nicht zu nehmen: Florian Reichert, Lehrer am Theodor-Heuss-Gymnasium. Er sei flache Strecken nicht mehr gewohnt, „ich trainiere nur noch Berge. Man bekommt einfach einen anderen Schritt.“ Seine Bestzeit von 30:50 Minuten erreicht er längst nicht mehr, aber für 33:24 und einen Start-Ziel-Sieg reichte es immer noch. „Ich bin aber immer noch ein Wettkampf-Typ“, sagte Reichert.

Die Ältesten und Jüngsten

Zwei jüngste Teilnehmerinnen und einen jüngsten Teilnehmer mit jeweils -1 Jahr verzeichnete die Statistik des Volkslaufes: Liliann Hermann, Nancy Spieß und Robert Dougherty ließen sich mutmaßlich im Bauch der Mama befördern. Älteste Teilnehmer waren Horst Heitzel und Heinz Deppe (beide 79) bei den Männern und Hannelore Bezold (67) bei den Frauen. Die liefen aber selbst.

Die Hitze forderte ihren Tribut

Noch mal gut gegangen: Als sich der Halbmarathon seinem Ende entgegen neigte, wurde Steffen Tiedtke, Vorsitzender des Ausrichters, der Betriebssportgemeinschaft der Sparkasse Göttingen, schmallippig: „Momentan kippen sie reihenweise um“ – wohlgemerkt nur auf der Halbmarathon-Distanz. Doch bereits am Abend hätten die Sanitäter des Roten Kreuzes Entwarnung gegeben: „Es ist immer ernst, wenn jemand kollabiert, aber im Grunde gab es nichts allzu Ernstes“, berichtete Tiedtke. Ein Hauptproblem sei gewesen, dass sich ab einer bestimmten Zeit bei Rosdorf die Hitze extrem gestaut habe. Andererseits: Von 283 Startern seien selbst bei 28 Grad Celsius mehr als 200 ins Ziel gekommen, auch weil es an sechs Verpflegungsstationen Wasser gab. „Den Halbmarathon wollen wir in jedem Fall ilm Programm behalten“, so Tiethke.

Die Ergebnisse des Volkslaufs finden Sie hier.