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Regional 40 Bürger informieren sich über Sport-Entwicklungsplanung in Göttingen
Sportbuzzer Sportmix Regional 40 Bürger informieren sich über Sport-Entwicklungsplanung in Göttingen
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17:54 22.10.2013
Von Mark Bambey
Viele freie Plätze im Ratssaal: Bürger und Vereinsvertreter im Dialog mit GoeSF und SSB. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

„Wir haben einen Katalog zusammengefasst, der 125 Maßnahmen beinhaltet. 23 Projekte sind bereits umgesetzt worden oder befinden sich in Bearbeitung“, erklärte GoeSF-Geschäftsführer Alexander Frey. Auffallend an der ausgehändigten Liste war, dass das Weender Freibad nicht aufgelistet ist. „Das ist eigentlich ein unverzeihlicher Fauxpas“, gestand Frey ein.

Die Diskussion und die Planung des zukünftigen Sportangebots auf dem Gelände des Weender Freibads sei geradezu vorbildlich, weil das Angebot bedarfsgerecht geplant werden müsse. „Die Arbeiten am Weender Freibad nehmen in der Sport-Entwicklungsplanung die meiste Zeit in Anspruch“, betonte Frey im Ratssaal.

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In seiner Präsentation hob SSB-Sportlehrer Hans-Jürgen Mack das Kanufahren auf dem Leinekanal durch die Stadt hervor. „Wir hatten 300 Teilnehmer und bereits für 2014 schon wieder zwischen 300 und 400 Personen auf der Warteliste. Zudem gibt es Anfragen aus der Wirtschaft mit dem Wunsch nach geschlossenen Veranstaltungen“, so Mack.

Ein Jahr Arbeit liefert bereits Erbebnisse

Aus dem Plenum gab es während der anschließenden Diskussion viel Lob. So war Roman Müller vom SC Hainberg „überrascht“ darüber, „wie viele Sachen schon umgesetzt werden“, und Reiner Beushausen, Vorsitzender des Göttinger Tennisclubs, betonte: „Sie haben ein Jahr gearbeitet, das sehen wir an den Ergebnissen.“

GoeSF und SSB bekamen aber auch Wünsche und Forderungen mit auf den Weg. So möge doch die Situation für Moutainbike-Fahrer zumindest durch Beschilderung im Stadtwald verbessert werden. Darauf wiesen Beushausen und Sportwissenschaftler Matthias Schmole hin.

Frey betonte, dass die Umsetzung schwierig sei, aber an einem Wegenetz, ähnlich dem der Reiter, gearbeitet werden soll. „Viele Früchte hängen derzeit noch zu hoch. Wir müssen unsere Ressourcen mit Augenmaß einsetzen, sonst laufen wir Gefahr, uns zu verzetteln.“ Gewünscht wurden vom Plenum zudem weitere Treffen, um zeitnah über Projekte vor Ort informiert zu werden.