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Regional 400 Teilnehmer bei Minispielfest in Dahlenrode
Sportbuzzer Sportmix Regional 400 Teilnehmer bei Minispielfest in Dahlenrode
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18:03 22.07.2014
Voller Einsatz bei brütender Hitze: Mika Schurmann (links) von HSG Plesse-Hardenberg im Spiel gegen die HSG Rhumetal. Quelle: Theodoro da Silva
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Dahlenrode

Dabei wies der 53-Jährige auf einen großen Kontrast hin: „Im vergangenen Jahr war es so kalt, dass wir an einem Abend Glühwein und Kinderpunsch organisiert haben.“

In diesem Jahr haben an der Traditionsveranstaltung etwa 250 Kinder und 175 Erwachsene aus zwölf Vereinen teilgenommen. Und sie alle bekamen die sengende Hitze zu spüren. „Die Trikots sind beim Spielen direkt nass geschwitzt“, stellt etwa Julien Grahn von der JSG Wittingen fest.

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Und Maximilan Möller von den Handball-Kobolden Duderstadt weiß: „Das Schwitzen im Spiel ist schlecht, weil man den Ball dann nicht mehr so gut greifen kann.“

„Im Schatten sitzen und viel trinken“

Als Mittel gegen die horrenden Temperaturen sowie gegen seine „leichten Kopfschmerzen“ empfiehlt der Achtjährige das Schwimmbecken. Die Zwillinge Emilie und Lilly Zinner hingegen erklären, während sie beide ein Eis schlecken: „Im Schatten sitzen und viel trinken – das hilft gegen die Sonne.“

„Ich habe mein Käppi nassgemacht“, verrät demgegenüber Emma Granzow. Das Außergewöhnliche an dem Turnier auf der Stolle sei für die Spielerin der JSG Wittingen die Zelt-Übernachtung zwischen den Turniertagen.

Etwas ganz Besonderes an dem Mini-Spielfest ist aber auch, dass der Spaß ganz klar im Vordergrund steht: „In dem Moment, wo wir keine Ergebnisse zusammenrechnen und keine Tabelle erstellen, herrscht nicht der Druck, Erster werden zu wollen“, weist Viebrans auf die bewährte Turnier-Philosophie hin.

Schwimmbecken stark frequentiert

Hauptorganisator ist der stellvertretende Vorsitzende der Handballregion Südniedersachsen seit der allerersten Auflage. Ihm zufolge spiegele sich die Tatsache, dass keine Abschlusstabellen erstellt werden, „nicht nur im Spiel der Kinder, sondern auch im Verhalten von Betreuern und Eltern wider“.

In Anbetracht des hohen Spaß-Faktors überrascht es kaum, dass Kinder mal durch fremde Spielfelder hüpfen, der Softball beim Prellen vom Rasen abspringt wie ein American Football und dass bisweilen Würfe von der Mittellinie zum Torerfolg führen. Zudem verwundert es bei den tropischen Temperaturen kaum, dass ein Ort von den Vier- bis Achtjährigen mindestens genauso stark frequentiert wird wie die acht Handballfelder: das Schwimmbecken.