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Regional 580 Zuschauer sehen 16 Tore am Göttinger Sandweg
Sportbuzzer Sportmix Regional 580 Zuschauer sehen 16 Tore am Göttinger Sandweg
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22:31 19.07.2009
Intensives Match: Adelebsen-Rückkehrer Ali Karakaya rutscht hier dem SVGer Sascha Wittkowski in die Parade.
Intensives Match: Adelebsen-Rückkehrer Ali Karakaya rutscht hier dem SVGer Sascha Wittkowski in die Parade. Quelle: Theodoro da Silva
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„Das ist schon richtig guter Fußball, den die SVG spielt. Der Sieg ist aber um drei, vielleicht auch vier Tore zu hoch ausgefallen. Zum Schluss haben wir uns ja fast abschießen lassen“, resümierte Ali Karakaya. Der Rückkehrer des FC Lindenberg-Adelebsen musste mit seinem Kreisliga-Team die Übermacht des Oberligisten anerkennen, auch wenn es den Adelebsern fast 60 Minuten lang gelungen war, die Schwarz-Weißen nicht gefährlich vor das Tor des FC kommen zu lassen.

Dass der Triumph der Sandweg-Elf so deutlich ausfiel, lag an Orientierungsproblemen der Gäste zu Beginn des Matches und an konditionellen Defiziten gegen Ende der Partie. Vier Tore markierte die spielerisch souverän und ansehnlich agierende Elf von Trainer Knut Nolte in den letzten zehn Minuten des Duells.

„Ich finde, dass das eine überzeugende Leistung unseres Teams war. Ich freue mich sehr, dass die Zugänge bereits so gut integriert sind. Mit der Zuschauerzahl bin ich nicht ganz zufrieden, ich hätte mir schon mehr Besucher gewünscht und auch erwartet. Dafür war aber wohl das Wetter zu unbeständig“, sagte Reinhold Napp, 2. Vorsitzender der SVG. Nicht so angetan vom SVG-Auftritt war Teammanager und SVG-Geschäftsführer Joachim Lüdecke. „Da waren mir zu viele Phasen, in denen wir zu wenig Druck gemacht haben. Da ist noch viel Luft nach oben. Die eingeschlagene Richtung stimmt aber.“

Die Chance, auf sich aufmerksam zu machen, haben vor allem Josef Maffenbeier, Philipp Käschel sowie die Ex-Weender Florian Evers (tolle Pässe, sehenswerter Treffer) und Erkan Coskun genutzt. Coskun sorgte für Belebung auf der rechten Seite und erzielte den schönsten Treffer des Tages. Mit einem wuchtigen Linksschuss hämmerte er das Leder aus spitzem Winkel ins rechte obere Eck, was Lüdecke begeistert anmerken ließ: „Der schießt ja wie einst Lothar Emmerich.“ – Tore: 1:0 Beyazit (FE/14.), 2:0 Hilleke (18.), 3:0 Maffenbeier (23.), 3:1 Nolte (FE/67.), 4:1 Maffenbeier (80.), 5:1 Kornett (84.), 6:1 Evers (86), 7:1 Coskun (88.).

TSV Landolfshausen – GW Hagenberg 5:1 (3:1). Der Bezirksligist war dem Kreisklassisten spielereisch hoch überlegen, auch wenn TSV-Coach Ingo Müller bei seiner Elf viel Potenzial zur Verbesserung des Passspiels sah. „Wir sind auf einem guten Weg, das war ein gutes Vorbereitungsspiel“, sagte Müller. – Tore: 1:0 Sosinski (2.), 2:0 A. Kaufmann (11.), 2:1 n. gem., 3:1 Böske (44.), 4:1 A. Kaufmann (60.), 5:1 Böske (75.).

GW Elliehausen – TSV Diemarden 1:1 (0:1). „Das Remis ist gerecht. Diemarden war vor, wir nach der Pause das bessere Team“, bilanzierte GWE-Coach Günther Friedrichs, dem nur zwölf Akteure zur Verfügung standen. – Tore: 0:1 Schulze (43.), 1:1 J. Weiss (73.).

FC Grone unter Druck

Mit einem Match der CIF-Businesspark-Gruppe und der Feinbäckerei-Ruch-Staffel wird der Sparkassen-Cup am Montag, 20. Juli, auf dem Sportplatz am Rehbach in Grone fortgesetzt. Um 17.30 Uhr ist FC Lindenberg-Adelebsen im Duell mit dem Kreisklassisten TSV Diemarden in der Favoritenrolle. Unter Druck steht im Match um 19.15 Uhr bereits Mitausrichter FC Grone. Nach der überraschenden Auftakt-Pleite gegen Kreisligist SV Groß Ellershausen/Hetjershausen muss die Elf von Trainer Wilfried Rusteberg gegen Bezirksliga-Konkurrent SC Hainberg unbedingt einen Sieg landen.

Von Mark Bambey

Von Mark Bambey

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