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Regional 5er-Radball-Bundesliga: RV Stahlross Obernfeld muss absteigen
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20:32 30.06.2013
Engagiert bei der Sache: Obernfelds Manuel Kopp (Mitte, hier gegen Waldrems II) gibt am letzten Spieltag alles, doch am Ende reicht es nicht zum Klassenerhalt.
Engagiert bei der Sache: Obernfelds Manuel Kopp (Mitte, hier gegen Waldrems II) gibt am letzten Spieltag alles, doch am Ende reicht es nicht zum Klassenerhalt. Quelle: Walliser
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Bilshausen

Der wäre beim 0:2 gegen Waldrems II auch durchaus drin gewesen, so Manuel Kopp: „Wir hatten am Ende ein Chancenverhältnis von 10:3, haben aber, wie so oft in dieser Saison, unsere Gelegenheiten einfach nicht genutzt und müssen uns deshalb an die eigene Nase fassen.“

Es war eine kuriose abschließende Spielrunde, die sich in der Bilshäuser Sporthalle am Sandweg entwickelte. Dorthin mussten die Stahlrösser ausweichen, da die eigene Halle in Obernfeld zu klein ist.

Wegen eines Lkw-Unfalls standen der RSV Krofdorf sowie der RC Iserlohn auf der A7, die deshalb gesperrt wurde, im Stau, und schafften es nicht mehr pünktlich zum ersten Anpfiff um 13 Uhr in die Bilshäuser Halle. Eigentlich sieht das Reglement in diesem Fall vor, dass die Partien der nicht erschienen Teams mit 3:0 für den jeweiligen Gegner gewertet werden.

Auftakt gegen Waldrems I war vielversprechend

Die Eichsfelder einigten sich jedoch mit beiden Waldremser Vertretungen darauf, ihre Spiele untereinander vorzuziehen und den Krofdorfern und Iserlohnern ein größeres Zeitfenster einzuräumen. Da beide jedoch auch um 15 Uhr noch immer nicht erschienen waren, gingen ihre Spiele kampflos verloren.

Die Obernfelder hatten dadurch die Chance, mit zwei Siegen die Krofdorfer in der Tabelle noch zu überholen und sich damit doch noch den Klassenerhalt zu sichern. Und der Auftakt gegen Waldrems I war vielversprechend und ließ die Obernfelder Fans hoffen.

Zwar gingen die Gäste in der ersten Halbzeit mit 1:0 in Führung, doch Raphael Kopp gelang drei Minuten vor der Pausensirene per Distanzschuss der Ausgleich. Der Torschütze zum Ausgleich drehte in den zweiten 15 Minuten – ebenso wie seine Mitspieler – dann richtig auf, legte noch zweimal nach und verschaffte den Obernfeldern damit einen beruhigenden 3:1-Vorsprung.

„Dass der drin war, hat die ganze Halle gesehen“

„In der zweiten Halbzeit haben wir endlich mal unsere Chancen genutzt“, freute sich Manuel Kopp. Sven Fütterer markierte 180 Sekunden vor Schluss im Anschluss an eine Ecke dann den 4:1-Endstand.

In der alles entscheidenden Partie gegen Waldrems II fehlte den Eichsfeldern dann jedoch die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, um den so dringend benötigten Sieg einzufahren. Zu allem Überfluss sahen die Unparteiischen einen Schuss von Manuel Kopp zum Entsetzen der Obernfelder nicht hinter, sondern vor der Linie.

„Dass der drin war, hat die ganze Halle gesehen“, empörte sich Manuel Kopp.  „Das ist sehr bitter, denn wenn wir in Führung gehen, läuft das Spiel anders.“ Ein besonderes Lob verdiente sich Jan Heinrichs im Tor: „Jan hat richtig gut gehalten und war gegen Waldrems I der Garant für den Sieg“, lobte Manuel Kopp.

Von Christian Roeben

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