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Regional 8. Beachtennis Open: TSC Göttingen ist als Ausrichter mit im Boot
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8. Beachtennis Open: TSC Göttingen ist als Ausrichter mit im Boot

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11:39 09.09.2021
Mit einem speziellen Schläger wird Beachtennis – hier beim Göttinger Turnier im vergangenen Jahr – gespielt.
Mit einem speziellen Schläger wird Beachtennis – hier beim Göttinger Turnier im vergangenen Jahr – gespielt. Quelle: Helge Schneemann
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Göttingen

Strandfeeling im Spätsommer: Tennisspieler haben die Möglichkeit, bei den 8. Göttinger Beachtennis Open genau das in Südniedersachsen zu bekommen. Am Sonntag wird ab 10 Uhr im Groner Naturerlebnisbad gespielt. Ausgeschrieben sind Konkurrenzen im Damen- und Herren-Doppel mit DTB-Ranglistenwertung. Dafür kommen die Spieler aus allen Teilen Deutschlands nach Göttingen.

Der Tennisverband Niedersachsen Bremen (TNB) wird bei dieser Veranstaltung vom TSC Göttingen unterstützt. „Wir versuchen immer, örtliche Vereine mit ins Boot zu nehmen, damit sie sich auch mit dem Trendsport beschäftigen“, sagt Reiner Beushausen, Vizepräsident für Vereins- und Sportentwicklung im TNB, in dessen Ressort das Beachtennis fällt.

Sport beim Mixed-Turnier kennenlernen

Bereits am Sonnabend wird ab 13 Uhr bei einem Mixed-Turnier ohne Ranglistenwertung – nur zum Spaß – gespielt. Während die Teilnehmer am Doppelturnier Mitglied in einem dem Deutschen Tennisbund angehörenden Klub sein müssen, ist für die Mixed-Konkurrenz keine Vereinsmitgliedschaft notwendig. Vor Ort gibt es ein Sicherheits- und Hygienekonzept.

Wenn Beushausen über Beachtennis erzählt, gerät er ins Schwärmen: „Das ist eine Mischung aus Tennis, Beachvolleyball und Badminton und punktet mit athletischen und akrobatischen Sprüngen sowie einer mitreißenden Stimmung.“ Die Regeln sind dabei weitgehend vom Tennis übernommen, die Beinarbeit sowie die Atmosphäre rund um das Spielgeschehen könne man mit der vom Beachvolleyball vergleichen. Die Reaktionsfähigkeit komme der beim Badminton gleich.

Elf Courts an zwei Göttinger Standorten

Gespielt wird auf einem normalen Beachvolleyball-Feld (16x8 Meter) bei einer Netzhöhe von 1,7 Metern. Gespielt wird mit Beachtennis-Schlägern ohne Bespannung – so genannten Paddles – und drucklosen Tennisbällen. Beachtennis sei – so Beushausen – für Anfänger wesentlich einfacher zu erlernen als beispielsweise Tennis oder Beachvolleyball.

Seit 2008 kümmert sich auch der Internationale Tennis Verband (ITF) um Beachtennis und bringt den Sport mehr und mehr nach vorn. Seitdem steigt die Anzahl der Spieler und Turniere stetig -mittlerweile finden Events auf der ganzen Welt statt. Deutschland ist inzwischen die führende Nation im Weltzirkus. Göttingen hat mit dem Zentrum für Hochschulsport und dem Groner Freibad zwei Locations mit elf Courts, auf denen auch Turniere gespielt werden können. Beushausen verweist darauf, dass vor allem Quereinsteigern damit eine Möglichkeiten gegeben werde, mit dem Tennissport in Berührung zu kommen.

Von Kathrin Lienig