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Regional ASC 46 Göttingen freut sich über knappen Heimsieg im Tiebreak
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17:00 27.01.2020
Der ASC 46 Göttingen, hier auf einem Archivbild, freut sich über einen knappen Heimsieg. Quelle: Schneemann
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Göttingen

Bei ihren Regionalligapartien am vergangenen Sonnabend mussten sowohl die Volleyballerinnen des ASC 46 Göttingen gegen Lintorf als auch die Weenderinnen beim Oldenburger TB in den Tiebreak gehen. Während die Königsblauen einen Heimsieg einfuhren, kassierten die Weenderinnen eine Auswärtsniederlage.

ASC 46 GöttingenVfL Lintorf 3:2 (25:18, 22:25, 22:25, 25:15, 15:12). Das Match des ASC gegen Lintorf war ein Duell um den Klassenerhalt: Die Gastgeberinnen standen mit fünf Punkten Rückstand gegenüber Lintorf auf dem neunten Platz, Lintorf als Achter belegte den Rang zur Abstiegsrelegation. Die Teams benötigten eine Weile, um in das für beide eminent wichtige Spiel zu finden. Der 25:18-Satzgewinn in Durchgang eins gab der Heimmannschaft um das Trainergespann Johannes Hellwig und Marcel Rieskamp jedoch keine Sicherheit.

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„Durchgang zwei verlieren wir nach schläfrigem Start, in Satz drei verspielen wir eine Führung von bis zu vier Punkten, weil wir die leichten Bälle nicht machen. Da war in dieser Phase mehr für uns drin“, sagte Hellwig. Mit dem Rücken zur Wand drehte der ASC dann aber mächtig auf. Ein schöner Doppelblock von Nicole Drewes und Madlen Bauer zum 5:2, zwei Asse von Drewes später zum 19:9, ein wuchtiger Block von Mitte Lina Ernst zum 23:13 – Königsblau sendete durch das 25:15 ein deutliches Lebenszeichen.

Auch der Tiebreak ist eine sportliche Achterbahnfahrt

Der Tiebreak war dann eine Achterbahnfahrt wie das gesamte Spiel zuvor: Lintorf ging mit 7:2 in Führung, der ASC bekam im Angriff die Bälle nicht auf den Boden. Durch effektive Aufschläge von Frida Randen und Christine Pieper holte der ASC bei 9:9 den Ausgleich, ehe Außenangreiferin Mara Hedicke zum Aufschlag kam und das Match mit Assen zum 12:11 und 13:11 entschied.

„Meine junge Mannschaft führt im Tiebreak hoch und ist dann leider noch nicht abgezockt genug, um das nach Hause zu bringen. Es zieht sich bei uns durch die Saison, das war der fünfte Tiebreak, den wir verlieren“, sagte Lintorfs Coach Ewald Derksen. „In Satz vier holt uns eine überzeugende Blockleistung ins Spiel zurück, im Tiebreak ist es dann ein kaum für möglich gehaltenes Comeback meiner Mannschaft“, fasste ASC- Trainer Hellwig zusammen.

Oldenburger TB – Tuspo Weende 3:2 (19:25, 25:23, 25:19, 16:25, 16:14).Auch Weende musste beim OTB nachsitzen, auch hier behielt in der Verlängerung der Gastgeber knapp die Oberhand. Beim Duell des Tabellenvierten Weende beim Dritten Oldenburg war Satz eins ungefährdet an die vom Trainerduo Manuel Holst und Stefan Baum betreuten Gäste gegangen. „Wir haben eine insgesamt tolle Annahme um Libera Jody Heidel gezeigt, daraus konnten wir ein schnelles Angriffsspiel aufziehen. Doch in Satz zwei verpassen wir die Vorentscheidung, da wir eine 23:20-Führung noch bis zum 23:25 aus der Hand geben“, sagte Holst.

Der OTB habe allerdings auch „sensationell“ verteidigt. „Bis zum Tiebreak ist es dann ein Spiel auf Augenhöhe, ehe wir erneut den Sack nicht zumachen können. Von 14:12 bis zum 14:16 vergeben wir eigene Matchbälle. Gerade am Schluss kann das Spiel in beide Richtungen gehen, daher kein Vorwurf an mein Team. Es war ein insgesamt sehr guter Auftritt von uns“, fasste Holst zusammen.

Von Peter König

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