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Regional ASC 46 Göttingen verliert erstes Regionalliga-Heimspiel mit 0:3
Sportbuzzer Sportmix Regional ASC 46 Göttingen verliert erstes Regionalliga-Heimspiel mit 0:3
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14:30 23.09.2019
Christine Pieper, hier noch im Trikot des Stadtkonkurrenten Tuspo Weende, schlagt jetzt für den ASC 46 Göttingen auf. Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

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ASC 46 GöttingenOldenburger TB 0:3 (11:25, 20:25, 17:25). In der Halle der Geschwister-Scholl-Gesamtschule trat der Aufsteiger zu seiner Heimpremiere an. Die Tribüne war gut gefüllt, der komplette Kader stand dem Trainerduo Johannes Hellwig und Marcel Rieskamp zur Verfügung, kurz: Es hätte ein wundervoller Heimspielauftakt werden können. Leider erwies sich der Gast aus Oldenburg als Stimmungskiller.

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Humorlos fertigte der OTB die Königsblauen in Satz eins mit 25:11 ab, war in allen Elementen deutlich stärker und effektiver. Doch der ASC bewies eine gute Moral, kam in Satz zwei nach diesem herben Dämpfer zurück. Außenangreiferin Frida Randen weckte mit einem krachenden Angriff zum 2:1 das Publikum auf, Mitte Nicole Drewes setzte mit einem schönen Block zum 13:8 den nächsten Höhepunkt. Insgesamt trugen die beiden Außenangreiferinnen Frida Randen und Christine Pieper ihr Team mit druckvollem Offensivspiel bis zur 14:9 Führung. Doch dann kassierte der ASC eine böse Aufschlagserie, konnte aus mittelmäßigen Annahmen kaum Angriffsdruck entwickeln und die Gäste aus Oldenburg bedankten sich, zogen über 15:15 und 20:18 auf 25:20 zum 2:0 Satzgewinn davon.

Der Durchgang zum entscheidenden 3:0 war dann fast eine Kopie von Durchgang zwei. Die Gastgeberinnen starteten nach dem erneuten Rückschlag wieder gut in den Satz, die Außenspielerinnen holten einen Vorsprung für den Gastgeber bis zum 15:10 heraus, und dann machte der OTB ernst. Der ASC kassierte erneut eine bitterböse Serie, über 15:19 und 16:23 ging der Satz mit 17:25 deutlich an die Gäste.

Unterschiede in Aufschlag und Zuspiel

„Entscheidend waren unsere Aufschlagserien und unsere Zuspielgeschwindigkeit. Wir spielen wesentlich schneller und variabler als der ASC, darum läuft der Göttinger Block oft hinterher, wenn bei uns die Annahme steht. Mein Team ist auch ruhig geblieben, als die Tribüne richtig viel Stimmung gemacht hat und wir im Rückstand waren. Überragend bei uns war Mittelangreiferin Maren Schmeling“, analysierte Oldenburgs Trainer Stefan Noltemeier nach dem Match. „In Satz zwei und drei setzten wir in Aufschlag und Block erste Akzente. Doch der OTB ist routiniert, kann immer einen Satz drehen. Bei uns waren gute Ansätze zu sehen, aber wir geben zweimal eine deutliche Führung aus der Hand“, sagte ASC-Coach Johannes Hellwig. „Wir merken deutlich, dass in der Regionalliga ein härterer Wind weht, an den wir uns erst noch gewöhnen müssen“, so ASC-Spielerin Christine Pieper.

Perfekter Tuspo-Start

VfL Lintorf – Tuspo Weende 0:3 (11:25, 22:25, 18:25). Der Saisonstart des Tuspo Weende verläuft perfekt, den zweiten Sieg fuhr der Tuspo beim Drittligaabsteiger Lintorf souverän ein. „In Satz eins fegen wir den VfL mit 25:11 aus seiner eigenen Halle. Durchgang zwei entscheiden wir für uns, als Libera Greta Barke beim 22:22 eine sensationelle Blocksicherung zeigt und wir danach die Punkte bis zum 25:22 machen. Satz drei war dann mit 25:18 ein Schaulaufen, bei dem Britta Gemmeke und Astrid Bergmann sorgen über die Mittelposition für die Highlights in Angriff und Block. Ich bin nicht nur wegen der drei Punkte zufrieden, die wir geholt haben, sondern insbesondere mit der Art und Weise, wie wir sie erspielt haben. Kompliment an die Mädels, das war ein sehr guter Auftritt“, lobte Weendes Trainer Manuel Holst.

Von Peter König