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Regional ASC 46 zieht an Charlottenburger Gästen vorbei
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17:50 20.02.2012
Vom DBV Charlottenburg kaum zu stoppen: ASC-Energiebündel Vitalis Chikoko. Quelle: ´Theodoro da Silva
Göttingen

ASC 46 – DBV Charlottenburg 64:54 (39:34). Nach Startschwierigkeiten und einem 11:18-Rückstand nach dem ersten Viertel gelang es den von 200 Zuschauern angefeuerten Gastgebern, mit höchster Konzentration und Intensität das Spiel mehr und mehr an sich zu reißen. Fortan war der ASC, bei dem Sebastian Förster und Daniel Endres den verhinderten Coach Marjo Heinemann vertraten, die klar tonangebende Mannschaft und überzeugte als gut zusammen spielendes Kollektiv (14 Assists).

„Zwar hatten wir in der Offensive oft Pech und haben gut herausgespielte Chancen nicht genutzt, spielentscheidend war aber letztlich unsere sehr starke Verteidigung als Mannschaft“, lobte Routinier Selim Mulic seine Mitspieler. Die Königsblauen ziehen mit diesem Sieg an Charlottenburg vorbei und befinden sich als Sechster wieder in der oberen Tabellenhälfte. – Punkte ASC: Herwig (6), Schicktanz (13), Kettmann (2), Bode (2), Schröder (16), Theodorou (3), Chikoko (16), Mulic (6).

BG 74 – TuS Red Devils Bramsche 69:74 (42:31). Nach schwachem Beginn übernahmen die Hausherren mehr und mehr die Kontrolle  und lagen zur Halbzeit mit einem den direkten Vergleich sichernden Elf-Punktevorsprung in Führung. Für den vollkommen indisponierten Andrew Maertens, der leicht verletzt in die Partie gegangen war und bereits in der elften Minute sein drittes Foul kassierte, sprang Gökhan Özbas hervorragend in die Bresche. Zudem beherrschten Jan Both (11 von 13 Punkten in der ersten Hälfte) und Sebastian Born (neun Rebounds bis zur Pause) die Bretter. Unkonzentriertheiten der BG zu Beginn der zweiten Halbzeit nutzten die den Gäste zu einem 8:0-Lauf, der sie wieder ins Spiel brachte.

Dennoch führten die Veilchen nach dem dritten Viertel noch mit 58:49. Der Neun-Punkte-Vorsprung hielt bis zur 37. Minute (68:57), dann wechselte Coach Hans-Werner Schmidt wieder zur Stammformation, was sich als fataler Fehler erwies. Denn in den letzten Minuten ließ sich die BG fast widerstandslos überrennen, so dass die Gäste mit einem 17:1-Lauf die eigentlich schon verlorene Partie noch für sich entschieden. Both konnte Voß (25 Punkte) nicht halten, die Flügelspieler verteidigten unglücklich gegen den herausragenden Kulinski (22), und Maertens vergab wie alle anderen gegen die Zonenverteidigung überhastet beste Wurfchancen. „In dieser Phase haben wir den verletzten Max Rosenberg und Michael Schröder  als Turm in der Verteidigung schmerzlich vermisst“, sagte Schmidt. „Von den verbleibenden vier Spielen müssen wir nun zwei, besser noch drei gewinnen, um nicht doch noch in Abstiegsgefahr zu geraten“, glaubt er . – Punkte BG: Nolden (6), Stechmann (4), Born (13), Özbas (11), Schikowski (5), Schmidt (5), Maertens (3), Adamczak (9), Both (13).

(hel/hws/mig)

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