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13:49 22.10.2018
Das Team Göttingen steht mit fünf Siegen und einer Niederlage auf Platz drei der Regionalliga Nord. Quelle: r
Göttingen

„Für uns war es das richtige Spiel zum richtigen Zeitpunkt. Um uns unter den Top Fünf der Liga festzusetzen, mussten wir auswärts gegen einen schweren Gegner bestehen, der ebenfalls unter Zugzwang stand. Ich denke, es war eine Art Reifeprüfung für uns“, kommentierte Headcoach Sebastian Förster den Erfolg seines Teams, das mit fünf Siegen und einer Niederlage auf Platz drei der Regionalliga Nord steht.

Die Baskets hatten sich auf das Göttinger Team gut vorbereitet. Mit einer Zonenverteidigung sollte der königsblaue Rhythmus von Anfang an gestört werden. Doch Jorge Schmidt, der mit 22 Punkten zum Topscorer der Partie avancierte, vereitelte dieses Vorhaben im ersten Viertel mit zwei Dreiern in Folge zur 8:5-Führung.

Nach 15 Minuten führt Göttingen

Erst in der 15. Spielminute ging die Göttinger Führung durch mehrere eigene Ballverluste verloren und Cuxhaven legte auf 27:23 vor. Dann waren es aber erneut die Göttinger Dreier von Jorge Schmidt und Andy Onwuegbuzie, die den ASC den Rückstand bis zur Halbzeit aufholen ließen. Mit 41:41 ging es in die Pause.

Nach einer besonnenen und kurzen Halbzeitansprache konzentrierten sich die Königsblauen wieder auf ihre Stärken. Im dritten Viertel stellte Marco Grimaldi seine Erfahrung unter Beweis. Neun seiner insgesamt 15 Punkte erzielte er in diesem Durchgang gegen eine schwer zu knackende Zonenverteidigung und schaffte es gleich zweimal, Center Matthew Husek per Assist so in Szene zu setzen, dass dieser direkt verwandeln konnte. Mit einem 63:53-Polster gingen die Königsblauen in den letzten Durchgang.

Andy Onwuegbuzie beweist Nervenstärke

Ein Cuxhavener Auftaktdreier ließ die heimischen Fans aufwachen, doch im direkten Konter bewies Andy Onwuegbuzie Nervenstärke und verwandelte ebenfalls für drei Punkte. In dem folgenden, munteren Schlagabtausch hielt der ASC die Zehn-Punkte-Führung bis kurz vor Ende.

In den letzten anderthalb Minuten entwickelte sich dann noch einmal ein nervenraubender Krimi. Cuxhaven schickte Göttingen durch taktische Fouls gleich viermal an die Freiwurflinie. Von den acht Versuchen fanden jedoch nur drei ihr Ziel und Cuxhaven konnte zwischenzeitlich auf 82:78 verkürzen. „Hier müssen wir souveräner sein. Hätte das Spiel nur eine Minute länger gedauert, hätten wir große Probleme bekommen können“, sagte Förster.

Mitreißende Schlussphase

Dass Göttingen den Sieg jedoch verdient hatte, unterstrichen die Königsblauen in ihrer letzten Defenseaktion, die fünf Sekunden vor Ende in einem Ballgewinn durch Rebound von Marco Grimaldi mündete. Dieser leitete den Ball zu Nick Boakye weiter, der ihn wiederum blitzschnell zu Andy Onwuegbuzie passte, der mit einem krachenden Dunking zur Schlusssirene das Spiel beendete.

„Insgesamt sind wir heute sehr stark, geschlossen und besonnen als Team aufgetreten. 21 Assists sprechen auf dem Feld eine deutliche Sprache. Aber noch wichtiger war die Unterstützung der Bank. Heute hat viel spielerische Qualität auf der Bank gesessen. Das ist nicht immer leicht zu akzeptieren. Trotzdem haben alle als ein Team zusammengestanden und sich gegenseitig unterstützt. Eine bestandene Reifeprüfung im doppelten Sinne“, sagte Förster.

Punkte ASC 46: Jorge Schmidt (22 Punkte/6 Dreier), Boakye (16/1), Grimaldi (15/1), Husek (14), Onwuegbuzie (13/2), Borchers (2), Julian Schmidt (2), Sprung (2).

Von afu/r

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