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Regional ASC-Volleyballerinnen feiern Sieg gegen Braunschweig
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14:00 14.01.2020
Grund zu jubeln hatten die Volleyballfrauen des ASC 46: Im Heimspiel gegen den USC Braunschweig gab es einen 3:1-Erfolg. Quelle: Helge Schneemann
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Göttingen

Die Göttinger Regionalligavolleyballerinnen sind mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen ins Jahr 2020 gestartet. Die Spielerinnen des ASC 46 konnten sich über einen 3:1-Heimerfolg gegen den USC Braunschweig freuen. Der Tuspo Weende verlor hingegen in Langenhagen mit 0:3.

ASC 46 – USC Braunschweig 3:1 (18:25, 25:15, 25:23, 25:20). Kurzfristig musste das Göttinger Trainerduo Marcel Rieskamp und Johannes Hellwig den verletzungsbedingten Ausfall von Stammzuspielerin Swantje Oberthür kompensieren. Für Oberthür schlüpften abwechselnd Mara Hedicke und Neuzugang Lucie Waldzus in die Rolle der Spielgestalterin und lösten diese Aufgabe bravourös.

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Trotzdem ging der erste Satz vor gut gefüllten Rängen in der Geschwister-Scholl Schule an die Gäste, bei denen mit Tea Onkes eine ehemalige Weender Spielerin auf Außen eine wichtige Leistungsträgerin ist. Der USC schlug druckvoller auf und nahm sicherer an. „Als wir das Duell Aufschlag und Annahme ab Satz zwei ausgeglichen gestalten konnten, kippte das Spiel zu unseren Gunsten“, analysierte Hellwig. In Durchgang zwei setzte sich der ASC von 15:13 auf 21:14 entscheidend ab, wozu nicht nur die wichtigste Punktesammlerin der Gastgeberinnen Frida Randen beitrug.

Vielmehr war das variable Spiel, das Waldzus und Hedicke aufzogen, für den Braunschweiger Block nicht zu stoppen. So punkteten bis zum 25:15 die Mitten Lina Ernst und Nicole Drewes mit sehenswerten Schnellangriffen, Christine Pieper auf Außen glänzte durch schlau gelegte und hart geschlagene Bälle. Den Schwung aus dem klaren Satzgewinn nahm der ASC mit, lag auch in Satz drei schon mit 13:5 vorne und machte es bis zum 25:23 durch einige Wackler in der Annahme noch einmal unnötig spannend. Den 3:1-Sieg sicherte sich der ASC in einem turbulenten vierten Satz.

Das Heimteam führte durch mehrere Asse von Nina Schmitt schon mit 18:8, als Braunschweig zur Aufholjagd blies und bis auf 22:18 herankam. Eine rote Karte für eine USC-Spielerin wegen unsportlichen Verhaltens brachte die Entscheidung. Das Team der Trainer Hellwig und Rieskamp brachte danach den Satz mit 25:20 nach Hause. „Wir nehmen dieses Erfolgserlebnis gerne mit nach Lohne, wo es für uns am nächsten Sonnabend direkt weitergeht“, freute sich Hellwig. „Wir waren streckenweise noch im Winterschlaf, haben nicht gespielt was wir können. Und das Schiedsgericht hat einige für uns zumindest unglückliche Entscheidungen getroffen“, ergänzte Braunschweigs Außenangreiferin Onkes.

SC Langenhagen- Tuspo Weende 3:0 (25:22, 25:20, 25:23). Den sportlichen Start ins Jahr hatte sich der Tuspo Weende anders vorgestellt: Durch die Niederlage beim SCL rutschte der Tuspo auf Platz drei der Regionalliga ab, Langenhagen kletterte auf Platz sechs. „Das Spiel ist leicht zusammengefasst: Wir entwickeln zu wenig Aufschlagdruck, das können wir sonst viel besser. Durch Unkonzentriertheiten machen wir uns das Leben schwer. Einsatz, Kampf um jeden Ball in der Defensive und das emotionale Feiern nach wichtigen Punkten, der unbedingte Siegeswille – das sind sonst Stärken meiner Mannschaft“, fasste Weendes Trainer Manuel Holst die Partie zusammen.

„Doch da war gegen Langenhagen noch Luft nach oben. Eigentlich unerklärlich, wir hatten am Freitag ein sehr gutes Abschlusstraining“, ergänzte Holst. Am kommenden Sonnabend, 18. Januar, kommt der souveräne Tabellenführer VC Osnabrück nach Weende.

Von Peter König