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Regional ASC und BG vor lösbaren Aufgaben
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18:26 18.11.2010
Will den ASC 46 zum Heimsieg über Bramsche führen: Selim Mulic (links), hier im Lokalderby gegen BG-Center Michael Schröder.
Will den ASC 46 zum Heimsieg über Bramsche führen: Selim Mulic (links), hier im Lokalderby gegen BG-Center Michael Schröder. Quelle: SPF
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ASC 46 – TuS Red Devils Bramsche. An die Roten Teufel haben die Königsblauen gute Erinnerungen. Schließlich stiegen sie gemeinsam mit den Gästen als punktgleicher Zweiter in die 1. Regionalliga auf, sicherten sich im vorletzten Spiel mit einem 86:84-Triumph über die Bramscher den Sprung in die vierthöchste deutsche Liga. Mit dem Team des neuen Trainers Michael Bühren betritt ein intensiv spielendes Kollektiv das Parkett in Geismar. Erfolgsrezept der Osnabrücker Vorstädter ist nicht erst in dieser Saison die Verpflichtung amerikanischer Profis. Mit Rhinehart, Ray und Bright stehen drei US-Amerikaner im Aufgebot des Achten und drücken dem Bramscher Spiel ihren Stempel auf.
Durch den Achtungserfolg bei der BG hat die Mannschaft von Coach Marjo Heinemann viel Selbstvertrauen getankt. Doch Trainer und Spieler wissen, dass im Kampf gegen den Abstieg nur Punkte zählen – am besten gegen direkte Konkurrenten wie Bramsche. „Wir müssen 40 Minuten lang hochkonzentriert spielen und cleverer agieren als der Gegner, dann haben wir auch eine Chance, das Spiel für uns zu entscheiden“, blickt Heinemann vorsichtig optimistisch in die Zukunft.

SG MTV/BG Wolfenbüttel – BG 74. Die Gastgeber gelten als Überraschungsmannschaft der Saison. Während das Team von Coach Weinhold in der vergangenen Saison gegen den Abstieg kämpfte, startete es in die aktuelle Serie mit vier Heimsiegen gegen die Sixers, Berlin, Oldenburg und Magdeburg. Niederlagen setzte es hingegen in Hermsdorf und Cottbus. Dreh- und Angelpunkt des Wolfenbütteler Spiels ist der Amerikaner Chris Rogers, Ehemann einer Wolfenbütteler Erstligaspielerin, der in seinem zweiten Jahr für die SG 20 Punkte pro Partie erzielt. „Wir dürfen uns nicht mit dem Erreichten zufrieden geben. Vor allem nach dem Highlight des Derbys muss die Konzentration gehalten werden, um weiterhin erfolgreich zu bleiben“, fordert BG-Coach Hans-Werner Schmidt.
Auch das Match in Wolfenbüttel komme einem Dauerderby nahe, so Schmidt. Viele Spieler kennen sich seit der Jugend. „Ich denke, wir sind individuell stärker besetzt. Wenn wir das Zusammenspiel zwischen den Mannschaftsblöcken hinbekommen und zusammen verteidigen, sehe ich uns auch in Wolfenbüttel im Vorteil“, sagt Jan Both, der hofft, nach seiner Verletzung den Anschluss wieder zu finden.

lv/hws