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Regional Alba zu stark - Playoffs fürs BBT beendet
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11:35 27.03.2017
Alba zu stark: Playoffs fürs BBT in Nachwuchsbasketball-Bundesliga beendet
„Ich bin stolz auf die Mannschaft“, betonte der Trainer des Nachwuchs-Basketball-Bundesligisten BBT Göttingen, Sepehr Tarrah. Kurz zuvor hatte sich seine U19-Mannschaft im zweiten Playoff-Achtelfinal-Spiel einem übermächtigen Gegner beugen müssen. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Die Partie gegen Alba Berlin ging mit 46:67 (7:18, 24:37, 40:50) verloren, die Saison ist für das BBT somit beendet.

Von einer Niederlage spürten die 250 Zuschauer in der Halle Geismar I allerdings kaum etwas. Und auch Tarrah sah bei der zweiten Playoff-Teilnahme in der Geschichte des BBT vor allem das Positive: „Mir hat die Energie gefallen, mit der wir gespielt haben, und wie wir die Zuschauer mitreißen konnten.“ Seine Mannschaft benötigte allerdings lange Zeit, um ins Spiel zu finden. In den ersten sieben Minuten gelang kein Korberfolg, der Favorit zog auf 8:0 davon, ehe Christopher Meyer die Serie der Gäste brach. Doch ALBA setzte sich weiter ab, führte später gar mit 24:7.

Umso beachtlicher war es, dass das BBT noch einmal in Schlagdistanz gelangte: Dank einer Aufholjagd hieß es im dritten Viertel zwischenzeitlich 33:38 und vor dem Schlussviertel 40:50 aus Sicht der Göttinger.

In den letzten zehn Minuten ließen die Hauptstädter jedoch kaum einfache Punkte zu und zeigten ihre Überlegenheit. „Wir haben psychologisch alles richtig gemacht, waren voll fokussiert“, lobte Alba-Coach Konstantin Lwowsky. Sein Team habe zwar nur 36 Prozent der Feldwürfe getroffen, sei aber dennoch „ruhig geblieben“ und es geschafft, die Hausherren bei 26 Prozent zu halten.

Topscorer des Spiels waren die Berliner Filip Stanic und Jonas Mattiseck mit je 13 Zählern. Beste Punktesammler beim BBT waren Lukas Heidelberg (9) sowie Jonas Weitzel (8), der sich zudem zwölf Rebounds angelte.

Für Tarrah geht nach den beiden Niederlagen gegen den turmhohen Favoriten die Welt natürlich nicht unter – vielmehr blickt er stolz auf die Saison zurück: „Jeder Einzelne hat enorm viel gelernt – nicht nur basketballerisch, sondern auch menschlich“, betont er, und fügt hinzu: „Ich habe schon früh in der Saison gemerkt, dass diese Mannschaft wirklich will.“

von Timo Holloway