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Regional Albrecht: Unterschied an Cleverness entscheidet
Sportbuzzer Sportmix Regional Albrecht: Unterschied an Cleverness entscheidet
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18:28 16.09.2009
Wurfpech: Duderstadts Matthias Heim musste sich gegen die SG Achim/Baden mit drei Toren begnügen. Die 32:34-Heimniederlage vermochte der Halblinke mit dieser Trefferquote nicht zu verhindern.
Wurfpech: Duderstadts Matthias Heim musste sich gegen die SG Achim/Baden mit drei Toren begnügen. Die 32:34-Heimniederlage vermochte der Halblinke mit dieser Trefferquote nicht zu verhindern. Quelle: Walliser
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Wichtig war für den Jahn-Coach nach dem Duell mit dem ehemaligen Zweitligisten und aktuellen Aufsteiger die Feststellung, dass seine Sieben mit einem Gegner auf Augenhöhe gespielt hatte, der fünfmal pro Woche trainiert. „Wir trainieren nur dreimal wöchentlich, und das kriegen auch nicht alle immer geregelt“, schildert Albrecht die unterschiedlichen Rahmen- und Ausgangsbedingungen beider Teams.

Das Spiel, betont Albrecht, sei „absolut gewinnbar“ gewesen. „Wenn nach 55 Minuten abgepfiffen worden wäre, hätten wir mit vier Toren Vorsprung gewonnen“, betont er. Auch wenn die SG in der Schlussphase dann cleverer agiert habe, meint der Coach, seien die Unparteiischen am Spielausgang nicht ganz unbeteiligt gewesen. „Die Schiedsrichter haben nun einmal so gepfiffen. Aber wenn sie sich das Spiel noch einmal ansehen sollten, müssten sie zugeben, dass einige Pfiffe anders hätten ausfallen müssen.“

Albrecht selbst würde in taktischer Hinsicht erneut so entscheiden und handeln wie am vergangenen Sonnabend, obwohl er nach dem Abpfiff von den Jahn-Fans diesbezüglich Kritik zu hören bekam. „Achim hat zur zweiten Halbzeit einen neuen Spielmacher gebracht, der auch gleich zweimal getroffen hat – da musst du reagieren“, begründet der Teamchef die Umstellung von einer 6:0- auf eine 5:1-Formation, in der sich seine Abwehr dann sehr löchrig präsentierte. „Mit dieser Deckung haben wir zuvor in Halle gewonnen“, führt Albrecht zur weiteren Begründung an.

Auch ein Torwartwechsel (Christian Wedemeyer fasste nur wenige Bälle an) war und ist für den Trainer keine Option: „Christian bekommt meistens die zweite Luft, und in der Phase, in der wir uns mit vier Toren abgesetzt haben, hat er ja auch ganz gut gehalten“, erläutert Albrecht.

Trotz der ärgerlichen Niederlage („Knapper geht es gar nicht, auch wenn es am Ende zwei Tore Unterschied waren“) sei die Stimmung in der Mannschaft gut, versichert der Coach. Albrecht: „Es wird nicht das letzte verlorene Spiel sein – wenn wir nach jeder Niederlage ein Stimmungstief hätten...“

Von Michael Bohl

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