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Regional Albrecht: Wir müssen Rhythmus selbst bestimmen
Sportbuzzer Sportmix Regional Albrecht: Wir müssen Rhythmus selbst bestimmen
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19:08 25.09.2009
Deckungsspezialist: Duderstadts Lukasz Kobusinski (links) zeigt sich von Woche zu Woche formverbessert. Wenn er seine Leistung weiter steigert, wird er nach den Worten seines Trainers Stephan Albrecht „auch bald wieder ein Mann für den Angriff“.
Deckungsspezialist: Duderstadts Lukasz Kobusinski (links) zeigt sich von Woche zu Woche formverbessert. Wenn er seine Leistung weiter steigert, wird er nach den Worten seines Trainers Stephan Albrecht „auch bald wieder ein Mann für den Angriff“. Quelle: Walliser
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Albrecht hat das Gästeteam bereits bei dessen 28:49-Abfuhr bei den Handballfreunden Springe persönlich unter die Lupe genommen. „Naumburg hat sich trotzdem ordentlich verkauft – das ist eine Truppe, die aus dem Hut spielt, was die Tagesform hergibt“, schildert der Duderstädter Coach seine Eindrücke vom Auftritt des Neulings in Springe.

Gegner nicht unterschätzen

Mit den Handballfreunden, Auftaktgegner HSG Barnstorf-Diepholz (23:34) und Vizemeister VfL Fredenbeck (25:27) habe die HSV-Sieben in ihren ersten drei Regionalliga-Spielen aber auch Gegner gehabt, „gegen die man als Aufsteiger verlieren darf“, betont Albrecht. Insbesondere bei der knappen Niederlage in Fredenbeck habe die Crew von Trainerin Ines Seidler bewiesen, dass sie an einem guten Tag durchaus eine Sensation schaffen könne, zollt der Jahn-Coach dem heutigen Kontrahenten Respekt. Auch wenn die Naumburger am Tabellenende stünden, gebe es also keinen Grund, sie zu unterschätzen, warnt er seine Akteure. Es gehe zwar für seine Mannschaft auch darum, aus dieser Begegnung etwas zu lernen – es sei aber nicht ihre Aufgabe, dem Gast eine Lehrstunde zu erteilen. Wichtig sei, in der richtungsweisenden Partie die Oberhand und damit beide Punkte in Duderstadt zu behalten, unterstreicht Albrecht.
Um dieses Vorhaben zu realisieren, erläutert der Teamchef, müsse seine Mannschaft diszipliniert und engagiert zu Werke gehen. Albrecht: „Wir müssen den Rhythmus selbst bestimmen, das Tempo forcieren oder gegebenenfalls dämpfen. Wir dürfen uns auf kein Kick and Rush einlassen.“
Ein besonderes Augenmerk, weiß der Coach, müsse Naumburgs Linkshänder Tobias Seyfarth gelten, der immer wieder den Abschluss suche. Auf der anderen Halbposition gelte es Ants Benecke in Schach zu halten, der das Handballspielen in Magdeburg gelernt habe. Dabei baut Albrecht in der eigenen Deckung nicht zuletzt auf Lukasz Kobusinski, der zuletzt mit einer starken Abwehrleistung das Unentschieden in Beckdorf gesichert habe. Personell, freut sich der Teamchef, könne er gegen das Schlusslicht heute aus den Vollen schöpfen.
Außerdem spielen: TG Münden – SV Beckdorf, VfL Fredenbeck – HG 85 Köthen, HC Aschersleben – SG Eintracht Glinde, HSG Barnstorf-Diepholz – TV Neerstedt, TSV Bremervörde – SG Achim/Baden, HF Springe – HSG Wolfen 2000, OHV Aurich – HC Einheit Halle.

Von Michael Bohl