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Regional Amthauer ändert nach Aufstieg das System
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19:30 04.08.2011
Von Michael Bohl
Start in das Abenteuer 1. Kreisklasse: Aufsteiger TSV Nesselröden, hier Nils Hellmold.
Start in das Abenteuer 1. Kreisklasse: Aufsteiger TSV Nesselröden, hier Nils Hellmold. Quelle: Blank
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Nesselröden

Am ersten Spieltag haben sie nämlich kurzfristig spielfrei erhalten – ihr für den morgigen Sonnabend angesetztes Heimspiel gegen Germania Breitenberg II wurde aus Verbandsinteresse wieder abgesetzt. Grund: Die Breitenberger Reserve könnte morgen theoretisch mit allen Akteuren aus der Bezirksliga-Elf auflaufen, die ihren Saisoneinstand erst am Sonntag mit dem Auswärtsspiel in Denkershausen gibt.

Doch zurück nach Nesselröden: Dort bedauert Mario Amthauer, dass sein Stammspieler Benjamin Nolte zu den Germanen gewechselt ist. Immerhin ist im Gegenzug Kilian Depuhl aus Breitenberg zum TSV gekommen. Außerdem stießen mit Cedric Gries und Dominik Passow zwei Neuzugänge von der SG Rhume hinzu. Von einem kurzen Aufenthalt in Gerblingerode ist überdies Peter Kapusniak zurück. Kontakt hat Amthauer darüber hinaus noch zum aus der Göttinger 05-Schule hervorgegangenen Mustafa Dogan, der als Gastspieler zum Zuge kam, dessen Verpflichtung aber ungewiss ist.

In der Saisonvorbereitung hat Amthauer nach eigenen Angaben sein Hauptaugenmerk auf Taktik und Teambuilding gelegt. Das Grundsystem hat der Coach von 4:4:2 auf 4:2:3:1 geändert und mit seiner Elf in den Testspielen geprobt. Auch die Neuen, berichtet er, hätten sich bereits gut ins Mannschaftsgefüge eingefunden – dies sei nicht zuletzt dem Trainingslager zu verdanken, zu dem das Team gemeinsam ins Hochsauerland gefahren sei, erzählt Amthauer.

Nach der intensiven Vorbereitung werde sich im Rahmen der ersten Punktspiele zeigen, wie sich die Meistermannschaft in der höheren Spielklasse zurechtfinde, ist der TSV-Coach auf die nächsten Wochen gespannt. „In der 1. Kreisklasse weht ein ganz anderer Wind als in der 2. Kreisklasse – da wird sich leistungsmäßig jetzt die Spreu vom Weizen trennen“, sagt er voraus. In den vergangenen beiden Spielzeiten habe seine Truppe meistens sichere Siege gelandet („Das waren zwei Jahre Hurra-Fußball“), aber nun werde es „statt eines 12:0 öfter mal ein 1:1“ geben. Jetzt komme es darauf an, dass seine Spieler, wenn es in einer Begegnung nach 80 Minuten 1:1 stehe, in den letzten zehn Minuten hellwach seien, mahnt Amthauer: „Dann entscheidet es sich.“

Aus diesem Grund, hebt der Trainer hervor, sei es auch wichtig gewesen, sich mental auf die kommende Saison vorzubereiten und einzustellen. Nur mit voller Konzentration in allen Begegnungen werde es gelingen, sich tatsächlich von Anfang an aus dem Abstiegskampf herauszuhalten. Ziel sei es, den Klassenverbleib zu erreichen und sich danach auf Dauer in der 1. Kreisklasse zu etablieren, bekräftigt Amthauer.

Die Paarungen: SW Bernshausen – VfL OLympia Duderstadt (Sonnabend, 16 Uhr), TSV Seulingen II – TSV Ebergötzen, SG Eintracht Gieboldehausen – SG Krebeck/Höherberg, SG Bergdörfer – SG Rhume, SV Viktoria Gerblingerode – FC Rittmarshausen-Weißenborn, VfB Tiftlingerode – FC Höherberg (alle Sonntag, 15 Uhr).